Beggo und Blazup nennen sich selbst „Taxi Boys“. Das klingt zunächst wie eine beiläufige Pointe – ist aber in Wahrheit eine recht präzise Zustandsbeschreibung. Denn was die beiden machen, ist kein Ausflug in die Popkultur, sondern deren Aneignung aus dem Inneren des Gewerbes heraus. Ihre Texte handeln nicht von Image, sondern von Realität: Nachtschichten, Gespräche auf der Rückbank, diese kurzen, oft unterschätzten Begegnungen zwischen zwei Haltepunkten. Das Taxi ist bei ihnen kein Symbol, sondern Arbeitsplatz. Und genau darin liegt der Unterschied.
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