Waymo erweitert Robotaxi-Betrieb im Silicon Valley

Die Alphabet-Tochter Waymo bietet ihren autonomen Fahrdienst nun auch in mehreren Städten des Silicon Valley an. Kunden in Mountain View, Palo Alto, Los Altos und Teilen von Sunnyvale können die fahrerlosen Fahrzeuge künftig nutzen. Das neue Einsatzgebiet umfasst 70 Quadratkilometer. Zuvor war der Dienst in dieser Region nur für Unternehmensangehörige zugänglich.

Die Robotaxis der Alphabet-Tochter Waymo fahren jetzt auch in jenen Orten im US-Bundesstaat Kalifornien, in denen viele der IT- und High-Tech-Unternehmen ihren Sitz haben.| Foto: Waymo
Die Robotaxis der Alphabet-Tochter Waymo fahren jetzt auch in jenen Orten im US-Bundesstaat Kalifornien, in denen viele der IT- und High-Tech-Unternehmen ihren Sitz haben.| Foto: Waymo

Waymo verweist auf die lange Entwicklungsgeschichte autonomer Fahrzeuge, die hier ihren Ursprung hat.

„Wir kehren dahin zurück, wo die Reise begann“, heißt es in einem Beitrag des Unternehmens auf der Plattform X.

Vorerst können nur Anwohner des Gebiets auf den Dienst zugreifen. Eine schrittweise Erweiterung ist geplant. Seit rund anderthalb Jahren betreibt Waymo in San Francisco einen Rund-um-die-Uhr-Service, in Los Angeles seit dem vergangenen Herbst. Weitere Städte wie Phoenix, Austin und Atlanta gehören ebenfalls zum Netzwerk, wobei in den beiden letztgenannten Orten eine Kooperation mit Uber besteht.

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Der Betrieb autonomer Fahrzeuge verläuft nicht ohne Zwischenfälle. Anfang 2024 kollidierte ein Waymo-Wagen mit einem Radfahrer, der leicht verletzt wurde. In Phoenix stoppte die Polizei ein Fahrzeug, das auf der falschen Fahrbahnseite fuhr. Kritiker der Technologie setzen sogenannte „Coning“-Methoden ein, bei denen Verkehrskegel auf die Motorhaube gestellt werden, um die Fahrzeuge zum Anhalten zu zwingen. Dann muss ein Mensch den Kegel entfernen, bevor das autonome Fahrzeug wieder funktioniert. Im vergangenen Jahr wurde ein Waymo-Auto sogar in Brand gesteckt. Das die Fahrzeuge des Shuttle-Betreibers auch manchmal selbst nicht weiter wissen, zeigt ein Youtube-Video von Sophia Tung.

Trotz vereinzelter Vorkommnisse setzt das Unternehmen auf Expansion. In Austin können Kunden Waymo-Fahrzeuge inzwischen auch über die Uber-App buchen. Weitere Städte sollen folgen.

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