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Markierungsband für Wildunfälle

Der Ökologische Jagdverein Bayern hat ein auffälliges Markierungsband für Wildunfälle entwickelt. Mit ihm kann man den Ort markieren, an dem man ein flüchtiges Tier angefahren hat.

Der Land & Forstwirtschaftliche Lohnunternehmer Ulrich Haizinger stellte das Markierungsband des ÖJV bei einer Veranstaltung in Altötting vor. (Foto: Dietmar Fund)
Der Land & Forstwirtschaftliche Lohnunternehmer Ulrich Haizinger stellte das Markierungsband des ÖJV bei einer Veranstaltung in Altötting vor. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Die Fahrer von Taxis und Mietwagen sind oft in der Dämmerung und nachts unterwegs und damit in Zeiten, in denen die Gefahr eines Wildunfalls besonders groß ist. Nach vielen Kollisionen ist das verletzte Tier flüchtig und der Fahrer muss dem Jäger oder der Polizei erklären, wo genau der Wildunfall stattgefunden hat. Für solche Situationen hat der Ökologische Jagdverein Bayern e.V. (ÖJV) ein Markierungsband entwickelt und sich dabei an einem Vorbild aus Schweden orientiert.

Das Band ist auffällig orangerot und soll entweder um den nächsten Leitpfosten oder um den nächsten Baum gewickelt werden. Es trägt auf der Rückseite Hinweise zum Notruf der Polizei und zum Verhalten nach einem Wildunfall. Da es aus Papier besteht, verrottet es einfach, wenn es nach der Unfallaufnahme versehentlich vergessen wird.

Der ÖJV setzt sich dafür ein, dass Autofahrer in Zukunft ein solches Band mitführen, um damit Jagdpächtern die Suche nach dem verletzten Wild zu erleichtern. Ansichtsexemplare kann man in der Geschäftsstelle des ÖJV Bayern in Etzelwang (E-Mail: info@oejv-bayern.de) gegen eine Versandgebühr bestellen. Im Online-Shop sind die Bänder noch nicht zu finden.

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