Frühlingsgefühle können auch Taxifahrern schaden

Wo Duftzäune jetzt tagsüber im Sonnenlicht strahlen, sollten Taxifahrer nachts vorsichtig fahren und auf Wildwechsel eingestellt sein.

Wo solche Duftzäune stehen, ist in der Dämmerung und nachts mit Wildwechsel zu rechnen. (Foto: Dietmar Fund)
Wo solche Duftzäune stehen, ist in der Dämmerung und nachts mit Wildwechsel zu rechnen. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Bei den angenehmen Temperaturen der Osterzeit hält es nicht nur die vom Corona-Virus geschädigte Bevölkerung kaum in ihren Wohnungen, sondern auch das von diesem Virus nicht betroffene Wild nicht in seinem Revier. Für manche Wildtiere ist nämlich derzeit schon Hochsaison. Blind vor Liebe rennen sie noch unachtsamer als sonst über die Straßen, weshalb die Gefahr eines Wildunfalls vor allem in der Dämmerung wächst.

Hinweise auf gefährliche Stellen, an denen viel Wild die Straßenseite wechselt, finden aufmerksame Fahrer von Taxis und Mietwagen immer wieder entlang der Straßen. Die gewöhnlichsten sind entsprechende Verkehrszeichen. Recht häufig sind auch die alten roten und seit ein paar Jahren blauen Reflektoren entlang der Straße. Welche Farbe das Wild besser warnt, ist selbst unter Experten umstritten, aber da sie Geld kosten, werden sie auf jeden Fall nur dort aufgestellt, wo die Jäger sie nötig finden.

Ein Warnzeichen erster Güte sind auch Duftzäune wie der abgebildete entlang der B 20 bei Landau an der Isar. Sie sollen Wild ebenfalls von der Querung abhalten. Die Bezeichnung „Duftzaun“ ist aber eher beschönigend. Die Dinger, die an Bauschaum erinnern, riechen keinesfalls nach Veilchen, sondern sollen mit einem Geruch abschrecken, der an alte Socken erinnert.

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