TMV unterstützt Wirtschaftswarntag zusammen mit über 100 Verbänden

Heute um 13.00 Uhr findet die zentrale Veranstaltung des bundesweiten Wirtschaftswarntages vor dem Brandenburger Tor in Berlin statt. Veranstalter ist das INSM, die Initiative neue soziale Marktwirtschaft.

Über 100 Verbände machen beim Wirtschaftswarntag mit. Foto: TMV
Über 100 Verbände machen beim Wirtschaftswarntag mit. Foto: TMV

Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland e.V. (TMV) ist Teil des Aktionsbündnisses Wirtschaftswarntag, zu dem über 100 Wirtschaftsverbände und Unternehmerinitiativen aus allen Branchen und allen Regionen aufrufen. Er macht auf die aktuellen Gefahren und Herausforderungen für den Standort Deutschland aufmerksam. Ziel ist es, alle aufzurütteln, dass der Fokus des Wahlkampfs und der anschließenden Regierungsbildung auf eine Politik gerichtet ist, die Deutschland zu wirtschaftlicher Stärke zurückführt.

Für TMV-Präsident Thomas Kroker und TMV-Hauptgeschäftsführer Patrick Meinhardt ist dieser Wirtschaftswarntag mit seinem 10-Punkte-Forderungskatalog von zentraler Bedeutung:

„Die Taxi- und Mietwagenbranche steht hier mit anderen Wirtschaftsverbänden zusammen, um klarzumachen, wie wichtig die Wirtschaftspolitik und vor allem die Mittelstandspolitik in den kommenden Jahren sein wird. Nur mit solchen Netzwerken können wir unsere Themen setzen. Und da wir gemeinsam in den inhaltlichen Positionen für eine Infrastrukturoffensive und für mehr finanzielle Spielräume für Infrastrukturmaßnahmen in den kommenden vier Jahren kämpfen, sind hier auch die Grundlagen für eine Erhöhung der Regionalisierungsmittel, für das ÖPNV- und Inklusionstaxi und einen technologieoffenen Ausbau der Antriebe und der flächendeckenden Versorgungsangebote gelegt.“

In der gemeinsamen Erklärung auf der Homepage www.wirtschaftswarntag.de, die die 100 Verbände zusammen mit der organisierenden Projektgruppe bestehend aus DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V., dem Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V., dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. und der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) verfasst haben, heißt es:

„Die deutsche Wirtschaft schrumpft. Heimische Unternehmen wandern ab. Internationale Investoren bleiben fern. Als Standort verlieren wir rasant an Attraktivität. Die Lage ist ernst. Wir stehen an einem wirtschaftlichen Kipppunkt und verlieren so massiv an wirtschaftlicher Substanz wie nie zuvor.“

Die Politik müsse das Ausmaß der Krise endlich begreifen und entschlossen handeln. Deshalb rufe man zum Wirtschaftswarntag auf! Das sei ein Weckruf für die Politik, um notwendige Maßnahmen zu ergreifen und die wirtschaftliche Stabilität unseres Landes zu sichern.

„Deshalb rufen Verbände und Unternehmen aus ganz Deutschland zum bundesweiten Wirtschaftswarntag auf - mit zahlreichen Aktionen vor Ort und einer zentralen Kundgebung in Berlin. Wichtig ist uns: Wir sind überparteilich. Zum Aktionsbündnis gehören deshalb keine Parteien oder parteinahen Wirtschaftsvereinigungen. Auch werden keine Politiker auf der Kundgebung in Berlin reden. Wir richten uns mit der Kritik und den Forderungen an alle in der Politik, die Verantwortung tragen.“

Und so unterstützen Thomas Kroker und Patrick Meinhardt das Aktionsbündnis auf deren Homepage auch mit Foto und Zitat.

Thomas Kroker als Präsident des TMV formuliert:

„Gute Infrastrukturpolitik heißt endlich auch eine bundesweite Nahverkehrsoffensive für alle und überall. Und das geht nur mit dem ÖPNV-Taxi!“

Und Patrick Meinhardt als Hauptgeschäftsführer des TMV schreibt:

„Die Taxi- und Mietwagenunternehmer kämpfen für eine starke Soziale Marktwirtschaft, die Werte des ehrbaren Kaufmanns und eine echte Mittelstandsförderung!“

Lobby-Organisation „Initiative neue soziale Marktwirtschaft“

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist eine PR- und Lobby-Organisation, die von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall), zu der auch die Automobilindustrie gehört, finanziert wird. Im Jahr 2023 erhielt die INSM laut Lobby-Control von Gesamtmetall Zuwendungen in Höhe von 5.650.000 bis 5.700.000 Euro. Die Gesamtsumme der Zahlungen belief sich seit dem Jahr 2000 auf einen Betrag in Höhe von rund 100 Millionen Euro.

 

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