BVTM aktiv in Brüssel: Vorstandsmitglied Gregor Beiner als Vizepräsident der IRU-Taxigruppe gewählt
Die International Road Union (IRU) ist ein weltweiter Verband für den gewerblichen Straßenverkehr. Innerhalb dieser Organisation widmet sich die IRU-Taxigruppe den spezifischen Anliegen des Taxigewerbes. Sie vertritt die Interessen von Taxi- und Mietwagenverbänden, Unternehmen sowie weiteren Akteuren der Branche auf internationaler Ebene. Mitglieder der IRU-Taxigruppe sind nationale und regionale Verbände, die Taxi- und Mietwagenunternehmen vertreten. Dazu gehören sowohl größere Interessenvertretungen als auch kleinere Organisationen aus verschiedenen Ländern. Die Gruppe dient als Plattform für den Austausch zwischen den Mitgliedern, um gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten.
Fairer Wettbewerb im Taxigewerbe
Ziel der IRU-Taxigruppe ist es, Rahmenbedingungen für einen fairen Wettbewerb im Taxigewerbe zu schaffen und die Interessen der Branche in der internationalen Verkehrspolitik zu vertreten. Dazu zählt die Arbeit an regulatorischen Fragen, insbesondere im Hinblick auf die Digitalisierung und den technologischen Wandel. Zudem setzt sich die Gruppe für nachhaltige Mobilitätslösungen ein und engagiert sich für hohe Sicherheits- und Qualitätsstandards im Personenverkehr.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, um realistische und wirtschaftlich tragfähige Lösungen für das Taxigewerbe zu entwickeln. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit neuen Mobilitätsformen und der Wettbewerbssituation durch Plattformanbieter. Die IRU-Taxigruppe positioniert sich dabei als Interessenvertretung eines Wirtschaftszweigs, der trotz technologischer Veränderungen eine wesentliche Rolle im urbanen und ländlichen Verkehr spielt.
Präsidium für drei Jahre gewählt
Der Franzose Armand Joseph-Oudin, vom Parisischen Taxiunternehmen G7, wurde in seinem Präsidenten-Amt bestätigt, zweiter Vizepräsident wurde der niederländische Jantine Vochteloo von der Branchenorganisation KNV. Das neue Präsidium der Taxigruppe wird die Prioritäten auf europäischer Ebene in den kommenden drei Jahren festlegen.
Nach der Wahl tauschten sich alle Anwesenden über die Schwierigkeiten des Taxisektors in den einzelnen Ländern aus. Obwohl jedes Land einen anderen Rechtsrahmen hat, gibt es einige Herausforderungen, die sich fast überall stellen, wie zum Beispiel der Mangel an Ladeinfrastruktur, der die Antriebswende erschwert. Außerdem wurde ausführlich besprochen, welche relevanten Themen auf der europäischen Agenda für das Taxigewerbe stehen. So nimmt beispielsweise „The Greening Corporate Fleets Initiative“ immer konkretere Formen an und es wurde diskutiert, welche Standpunkte die IRU dem Gesetzgeber in Brüssel vermitteln kann.
Neben internationalen Taxi-Organisationen sitzt auch Freenow am Tisch
Eine Zusammenarbeit auf internationaler Ebene muss den notwendigen politischen Wandel herbeiführen, den das Taxigewerbe dringend benötigt. Neben dem Bundesverband Taxi und Mietwagen als deutschem Vertreter waren auch Taxi-Organisationen aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Österreich, Australien, Großbritannien sowie die Plattform Freenow, die in Deutschland mittlerweile nur noch Taxis vermittelt, anwesend.
Taxi-Fahrzeuge (Pkw) , Taxi-Newsletter, Taxameter, Taxi-Fahrer , BZP – Deutscher Taxi- und Mietwagenverband , Straßenverkehrsordnung (StVO) , Krankenbeförderung , Weiterbildung , Taxi-Konzessionen , Verkehrspolitik , Mietwagenbranche , Taxi-Apps , Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz BKrFQG) , Taxizentralen , Personal, Gehälter, Arbeitsschutz , Wirtschaftsnachrichten , Werbung , Taxi-Folierung , Taxi-Umrüster , Straßenverkehr , Elektromobilität, Taxifuhrpark und -flottenmanagement , Taxi-Versicherungen , Hybrid, Diesel, Erdgas , Taxi-Magazin