Lyft: Newsübersicht zu Übernahmen und Partnerschaften

Lyft stärkt mit der Übernahme von Freenow seine Position in Europa und forciert zugleich mit Partnern wie Baidu und Mobileye den Einsatz autonomer Fahrzeuge in Deutschland und Großbritannien.

Thomas Zimmermann, CEO von FREENOW (links), und David Risher, CEO von Lyft (rechts), nach Abschluss der Übernahme von Freenow. | Foto: Freenow
Thomas Zimmermann, CEO von FREENOW (links), und David Risher, CEO von Lyft (rechts), nach Abschluss der Übernahme von Freenow. | Foto: Freenow

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Dieser Artikel besteht aus folgenden Lyft News:

Über Lyft:

Lyft ist ein US-amerikanisches Mobilitätsunternehmen mit Sitz in San Francisco und zählt zu den größten Anbietern von Fahrdiensten in Nordamerika. Über die App vermittelt Lyft Fahrgäste an Fahrer und ergänzt das Angebot durch Fahrrad- und E-Scooter-Sharing sowie Carsharing-Optionen. Einen Schwerpunkt setzt das Unternehmen auf die Entwicklung und Einführung autonomer Fahrzeuge, unter anderem durch Kooperationen mit Technologiepartnern wie Mobileye und Baidu. Mit der Übernahme von Freenow stärkt Lyft seine Präsenz in Europa und eröffnet neue Perspektiven für den Mobilitätsmarkt in Deutschland.

Freenow wird Teil von Lyft: was Fahrgäste und Fahrer jetzt erwartet

News vom 06.08.2025 von Kathrin Köstner

Rabattaktionen, App-Verknüpfungen und erweiterte Beförderungsoptionen: Durch den Zusammenschluss von Lyft und Freenow sollen Nutzende künftig von einem breiteren Angebot und einer größeren internationalen Reichweite profitieren.

Lyft, Inc. hat den Erwerb des europäischen Mobilitätsanbieters Freenow abgeschlossen. Durch die Integration entsteht nach Unternehmensangaben eine der größten Multi-Mobility-Plattformen weltweit. Der Zusammenschluss erweitert den adressierbaren Markt von Lyft auf über 300 Milliarden private Fahrzeugfahrten pro Jahr.

„Wir verändern nicht, was Freenow besonders macht – unsere starke Präsenz in ganz Europa – sondern wir bauen darauf auf“, sagte Thomas Zimmermann, CEO von Freenow. „Mit Lyfts Plattform und durch deren Expertise können wir schneller einzigartige Lösungen entwickeln und damit Fahrerinnen, Fahrgäste und städtische Partner noch besser unterstützen.“

Nutzung und Reichweite

Seit Jahresbeginn 2024 wurde die Lyft-App in Freenow-Märkten 4,6 Millionen Mal geöffnet, während die Freenow-App in Lyft-Märkten 1,2 Millionen Aufrufe verzeichnete. Mit der Übernahme ist Lyft nun in insgesamt elf Ländern und fast 1.000 Städten vertreten. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen Bikesharing-Angebote in 16 Ländern und über 86 Städten.

Erweiterung des Angebots seit April 2025

Zu den jüngsten Markterweiterungen gehören der Start des Fahrdienstes in Puerto Rico, die Aufnahme zusätzlicher Städte in Québec, die Einführung von Bikesharing-Angeboten in Miami sowie in den spanischen Städten Bilbao und Rivas. Freenow hat seine Präsenz um 30 weitere Städte in vier europäischen Ländern ausgebaut und ist nun in über 180 Städten in neun Ländern aktiv.

Änderungen für Fahrgäste

Im Zuge der Integration erhalten berechtigte Neukunden bis Ende 2025 einen Rabatt von bis zu 50 Prozent auf ihre erste Fahrt in der jeweils neuen Region. Nutzer der Freenow-App in den USA und Kanada werden künftig auf die Lyft-App verwiesen, während Lyft-Nutzer in Europa auf die Freenow-App hingewiesen werden. Beide Plattformen sollen perspektivisch nahtlos nutzbar sein. Für berechtigte Inhaber von Chase-Kreditkarten sind zusätzliche Bonuspunkte für Fahrten in Europa geplant. Fahrgäste in Europa sollen zudem von einheitlicheren Preisen, schnelleren Vermittlungen, neuen Funktionen und zusätzlichen Beförderungsarten in bestimmten Märkten profitieren.

Auswirkungen auf Fahrerinnen und Fahrer

Durch die gegenseitige App-Integration erwarten die Unternehmen höhere Fahrgastzahlen sowohl für Freenow-Fahrer in Europa als auch für Lyft-Fahrer in Nordamerika. Lyft will Freenows Taxi-Geschäft in Europa weiter ausbauen, das aktuell auf Partnerschaften mit über 150.000 Fahrern und zahlreichen Institutionen basiert. In den USA gilt Lyft laut eigenen Angaben als bevorzugte Plattform für Fahrer mit einem Vorsprung von 29 Prozent vor dem nächstgrößten Wettbewerber (Stand: Q2 2025).

Organisation und Integration

FREENOW-CEO Thomas Zimmermann berichtet künftig an Jeremy Bird, Executive Vice President Driver Experience bei Lyft. Die Country General Manager von FREENOW behalten ihre strategische Verantwortung für die Märkte in Irland, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Griechenland, Spanien, Italien, Polen, Frankreich und Österreich.

„Auch mit unserem internationalen Wachstum wird sich eines nicht ändern, nämlich unsere Kundenorientierung. Genau das macht FREENOW zu einem so starken Partner“, sagte Jeremy Bird, EVP Driver Experience bei Lyft.

„Unser Integrationsansatz respektiert, was FREENOW erfolgreich macht – das talentierte Team, die besonderen Anforderungen der einzelnen Märkte und die langjährigen Beziehungen zu Flottenbetreibern, Taxifahrerinnen und -fahrern sowie Fahrgästen in ganz Europa. Indem wir diese Stärken nutzen und ausbauen, schaffen wir die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und ein besseres Erlebnis für alle Beteiligten.“

Beide Unternehmen wollen künftig eng zusammenarbeiten, um neue Funktionen für Fahrgäste und Fahrer weltweit bereitzustellen. Die Übernahme hat laut Lyft keine Auswirkungen auf die Finanzergebnisse des zweiten Quartals 2025.

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    Lyft und Baidu bringen autonome Fahrzeuge nach Deutschland und UK

    News vom 06.08.2025 von Kathrin Köstner

    (dpa) Ein intelligentes Sensorsystem, zehnfache Sicherheitsarchitektur und elektrische Antriebe: Baidus RT6-Modelle sollen bald über die Lyft-Plattform verfügbar sein. Der europäische Rollout beginnt 2026 und setzt auf lokale Marktkenntnis und Partnerschaften.

    Lyft und Baidu haben eine strategische Partnerschaft zur Einführung autonomer Fahrzeuge (AVs) in Europa bekanntgegeben. Ab 2026 sollen erste Fahrzeuge vom Typ Apollo Go RT6 in Deutschland und dem Vereinigten Königreich eingesetzt werden. Die Einführung erfolgt vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen durch die zuständigen Regulierungsbehörden.

    Technologie aus China trifft auf europäische Plattform

    Zum Einsatz kommen vollelektrische Fahrzeuge der sechsten Generation aus Baidus Apollo-Go-Programm. Diese wurden speziell für den Ridesharing-Betrieb entwickelt und basieren auf dem Apollo Autonomous Driving Foundation Model (ADFM). Die RT6-Modelle verfügen laut Hersteller über eine zehnfache Sicherheits-Redundanz und ein intelligentes Interaktionssystem.

    Rollenverteilung in der Zusammenarbeit

    Im Rahmen der Kooperation übernimmt Lyft den Betrieb der Fahrzeugflotten sowie die Integration in die eigene Mobilitätsplattform. Baidu liefert die Fahrzeuge, übernimmt die technische Validierung und stellt umfassenden Support bereit. Die Partnerschaft ist Teil von Lyfts Strategie, sich als Betreiber und Plattformanbieter für autonome Mobilitätslösungen zu positionieren.

    „Unsere Partnerschaft mit Lyft zur Einführung von Apollo Go in Europa, beginnend mit Deutschland und Großbritannien, ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem globalen Weg“, sagte Robin Li, Mitbegründer, Vorsitzender und CEO von Baidu.

    „Diese Zusammenarbeit steht für unser Engagement, autonome Mobilität weltweit zugänglich zu machen und dabei mit lokalen Partnern zusammenzuarbeiten, die ihre Gemeinden verstehen. Durch die Integration der hochmodernen autonomen Fahrtechnologie von Baidu mit der Reichweite der Plattform und der operativen Expertise von Lyft freuen wir uns darauf, mehr Nutzern sicherere, umweltfreundlichere und effizientere Mobilitätslösungen anbieten zu können.“

    Marktzugang durch bestehende Infrastruktur

    Zur beschleunigten Einführung nutzt Lyft die bestehende Infrastruktur seiner Tochtergesellschaft Freenow. Diese ist in neun europäischen Ländern und über 180 Städten aktiv, mit einem besonderen Fokus auf Deutschland und das Vereinigte Königreich. Freenow verfügt über etablierte Beziehungen zu lokalen Regulierungsbehörden und Taxiunternehmen, die als Türöffner für die AV-Integration dienen sollen.

    Baidu bringt Erfahrung aus dem chinesischen Markt ein

    Baidu steuert umfassende Betriebserfahrung aus dem chinesischen Markt bei. Das Apollo-Go-System ist derzeit in 15 Städten aktiv, darunter Wuhan, wo über 3.000 Quadratkilometer abgedeckt werden. Weltweit wurden bisher mehr als 11 Millionen autonome Fahrten mit über 1.000 eingesetzten Fahrzeugen durchgeführt.

    Ausblick: Skalierung und regulatorische Abstimmung

    Nach der geplanten Einführung in Deutschland und dem Vereinigten Königreich soll die autonome Fahrzeugflotte in den folgenden Jahren auf weitere europäische Märkte ausgeweitet werden. Die Partner kündigten an, eng mit europäischen Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten, um die Einhaltung aller Sicherheitsanforderungen sicherzustellen. Ziel ist der Aufbau eines großflächigen autonomen Mobilitätsnetzes in Europa.

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    Lyft übernimmt Freenow: Neue Impulse für das deutsche Taxigewerbe?

    News vom 30.04.2025 von Thomas Kanzler

    Mit dem Erwerb von Freenow durch den US-amerikanischen Fahrdienstleister Lyft für rund 175 Millionen Euro steht das europäische Taxigewerbe vor einem bedeutenden Umbruch. Freenow kooperiert mittlerweile mit zahlreichen Taxizentralen in Deutschland. Zum Start der Zusammenarbeit mit den Hamburger Taxi-Zentralen Funktaxi Bergedorf und Taxi Alstertal waren wir in der deutschen Freenow-Zentrale in Hamburg.

    Freenow, einst als mytaxi gestartet, hat sich in den letzten Jahren als eine führende Mobilitätsplattform etabliert. Die nun erfolgte Übernahme durch Lyft, das bislang vor allem in Nordamerika aktiv war, könnte neue Dynamiken in den deutschen Markt bringen. Über die Chancen und Herausforderungen dieser Entwicklungen spricht wir mit Alexander Mönch, Deutschland-Chef von Freenow, Ben Irmak (Vorstand der Genossenschaft Funktaxi Bergedorf) und Jan Grupe, (Vorstand von Taxi Alstertal).

    taxi heute: Herr Mönch, was bedeutet die Übernahme von Freenow durch Lyft für das deutsche Taxigewerbe?

    Alexander Mönch: Lyft bekennt sich klar zum Taxi und sieht in Freenow eine wertvolle Ergänzung für den europäischen Markt. Wir glauben, dass wir voneinander lernen können. Lyft bringt eine starke-Expertise aus den USA mit, Freenow ist tief im Taxigewerbe verwurzelt. Diese Kombination kann neue Impulse setzen.

    th: Herr Irmak, wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit Freenow aus Sicht einer Genossenschaft?

    Ben Irmak: Als Genossenschaft ist es nicht einfach. Unsere Genossenschaft stand auch mal kurz vor der Pleite, und es gab Übernahmeangebote, die wir abgelehnt haben. Wir glauben, dass wir mit Freenow eine Partnerschaft gefunden haben, die uns hilft, wirtschaftlich zu arbeiten, ohne unsere Unabhängigkeit aufzugeben. Der Zuspruch bei unseren Mitgliedern zu der Kooperation mit Freenow war jedenfalls sehr hoch.

    th: Herr Grupe, welche Vorteile sehen Sie in der Kooperation mit Freenow?

    Jan Grupe: Freenow hilft uns, unsere Auslastung zu verbessern und jüngere, digital affine Kundenschichten zu erreichen. Die App bietet bessere Bezahlmöglichkeiten und ein Bewertungssystem, das direktes Feedback ermöglicht.

    A. Mönch: Die Taxi-Zentralen haben ja noch einen großen Bereich des analogen Geschäfts. Immer noch bestellen viele Kunden ihr Taxi per Telefon. Freenow kann da digital ergänzen.

    B. Irmak: Ja, das Bewertungssystem gefällt uns auch. Hier können einzelne Fahrer bewertet werden – es hilft uns nichts, wenn Kunden eine schlechte Bewertung über Funktaxi Bergedorf schreiben, nur weil ein Fahrer nicht gut war.

    J. Grupe: Überhaupt ist der Fahrermangel und die manchmal fehlende Qualität der Fahrer schwierig.

    th: Sollte da nicht die Fachkunde-Prüfung Abhilfe schaffen. Die wollte Hamburg doch – nachdem es Bundesweit zu keiner Einigung zu kommen scheint – selbst einführen.

    B. Irmak: Das ist bisher aber noch nicht geschehen.

    th: Die Qualität im Taxigewerbe ist Ihnen wichtig.

    B. Irmak: Sehr wichtig. Ein Taxifahrer sollte ein sauberes Fahrzeug haben, gepflegt auftreten und ein Gespür für die Bedürfnisse der Fahrgäste entwickeln. Das Bewertungssystem von Freenow hilft uns, die Qualität zu sichern.

    th: Herr Mönch, Freenow kooperiert auch mit der Techniker Krankenkasse. Was steckt dahinter?

    A. Mönch: Wir arbeiten gemeinsam an einer digitalen Lösung für Krankenfahrten. Ziel ist es, den Prozess von der Genehmigung bis zur Abrechnung zu vereinfachen. Das Pilotprojekt startet in Hamburg und soll später bundesweit ausgerollt werden.

    th: Wie sehen Sie die Entwicklung des Taxigewerbes in Hamburg im Vergleich zu anderen Städten?

    A. Mönch: Hamburg ist im Deutschland-Vergleich sehr gut aufgestellt. Mit engagierten Akteuren in der Politik und Verwaltung gibt es hier eine klare Linie. Das Projekt „ÖPNV-Taxi“ ist ein Beispiel dafür, wie Taxi und öffentlicher Nahverkehr zusammenarbeiten können.

    th: Wie können wir uns das vorstellen?

    A. Mönch: In Randbezirken haben wir uns gemeinsam mit Hansa Taxi für einen Taxi- Dienst von Haustür zu ÖPNV-Haltestelle oder ÖPNV-Haltestelle zur Haustür - halt nicht Kneipe zu Kneipe - beworben. Dieser Service soll erst einmal für ein Jahr laufen. Es wird die Phase des Erlernens, man wird brauchen, um die Fahrer zu überzeugen - und natürlich auch die Fahrgäste.

    th: In dem Konzept steckt viel Potential.

    J. Gruppe: Ja, am Anfang wird man es aber wohl subventionieren müssen. Vielleicht wird das später über die Stadt geregelt. Aber die werden sehen, dass das ein toller Service und definitiv billiger als Stadtbusse ist.

    th: Abschließend, wie sehen Sie die Zukunft des Taxigewerbes in Hamburg?

    B. Irmak: Die Digitalisierung wird weiter zunehmen. Mit Partnern wie Freenow können wir diesen Wandel aktiv gestalten und unsere Position stärken.

    J. Grupe: Wir haben hier zum Glück nicht das große Uber Problem wie andere Städte. Natürlich haben wir auch einige Uber, aber halt in Kooperation mit dem Taxi - eine ruinöse Mietwagen -Flotte gibt es hier nicht. Da hat Hamburg zum Glück von Anfang an eine klare Ansage gemacht.

    A. Mönch: Freenow – und auch Lyft bekennen sich klar zum Taxi. Die Übernahme von Freenow durch Lyft bringt ganz neue Möglichkeiten. Bisher ist es doch so: kommen Touristen aus den USA, haben sie zu 100 Prozent Uber genutzt - den sie haben ja bereits die App. Lyft hat in den USA 30 Prozent Marktanteil. Die Amerikaner kennen Lyft und haben auch die Lyft App. Beim Europa-Besuch können sie dann in Zukunft mit der Lyft App auch Freenow buchen. Da steckt einiges Potential.

    th: Vielen Dank für das informative Gespräch.

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    Mobileye und Lyft: Autonome Shuttles kommerzialisieren

    News vom 08.11.2024 von Franziska Neuner

    Die Kooperation des US-Fahrdienstleisters mit dem israelischen AD-Spezialisten hat sich zum Ziel gesetzt, dass autonome Fahrdienste massentauglich werden.

    Der amerikanische On-Demand-Fahrdienstleister Lyft und der israelische Fahrassistenzspezialist und Intel-Tochter Mobileye haben Pläne für eine Zusammenarbeit bekanntgegeben. Im Rahmen derer wollen sie autonome Fahrzeugdienste in großem Maßstab durch branchenführende Flottenbetreiber kommerziell verfügbar machen.

    Durch die Nutzung von Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz für autonomes Fahren stellen die Israelis ihre Technologie für selbstfahrende Fahrzeuge (AVs) einem Ökosystem von Herstellern bereit, die Fahrzeuge speziell für den Einsatz im autonomen Betrieb konzipieren, skizziert der Anbieter. Diese Fahrzeuge stehen Flottenbetreibern und Transportdienstleistern zum Kauf zur Verfügung, so das Konzept.

    40 Millionen Fahrgäste im Jahr

    Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, das Lyft-Netzwerk mit 40 Millionen Fahrgästen pro Jahr in Nordamerika zu nutzen, um die Nachfrage nach Mobileye Drive basierten AV-Flotten auf der Plattform zu bedienen. Zukünftige AV-Betreiber, die große Flotten in verschiedenen Metropolregionen Nordamerikas bereitstellen und verwalten wollen, sollen durch den Erwerb von „Lyft-ready“ Fahrzeugen mit dem System, Zugang zur Fahrgastnachfrage erhalten. Dadurch können die Auslastung und die Rentabilität ihrer Flotten optimiert werden, wirbt der Anbieter.

    Cloudbasierte Nachfrageermittlung

    Beide Unternehmen planen zudem, Mobileyes neue cloudbasierte Technologie für die Nachfrageermittlung für autonome Fahrzeuge zu nutzen, welche Fahrzeuge mit Mobileye Drive und AV-Flottenbetreiber miteinander verbindet. Durch die Kombination des schlüsselfertigen Ökosystems für autonome Fahrzeuge von Mobileye und Lyfts Schnittstellen für AV-Partner könnten AV-Flotten monetarisiert werden, indem Lyft-Nutzern eine breite Verfügbarkeit autonomer Fahrzeuge angeboten wird, erhofft man.

    „Die Full-Stack-Technologie von Mobileye ist ein wichtiger Baustein, um autonome Flotten ‚Lyft-ready‘ zu machen“, glaubt David Risher, CEO von Lyft.

    Die Zusammenarbeit mit führenden Mobilitätsanbietern und -betreibern sei ein entscheidender Schritt, um autonome Mobilitätsdienste Wirklichkeit werden zu lassen“, meint Prof. Amnon Shashua, Präsident und CEO von Mobileye. Die Integration des eigenen Systems in das Netzwerk des Fahrdienstes könne neue Märkte erschließen und die Vorteile der Technologie im Rahmen eines nachhaltigen Geschäftsmodells nutzen.

    Gemeinsam mit Anbietern von Transportnetzwerken sowie Fahrzeugbetreibern und -herstellern hat Mobileye seine AV-Technologie für verschiedene Mobility-as-a-Service-Projekte in Europa und Nordamerika zur Verfügung gestellt. Fahrzeuge mit der Technologie werden derzeit in Pilotprojekten mit verschiedenen Mobilitätsdienstleistern in Deutschland, Norwegen, Kroatien und den USA eingesetzt.

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