Unfallstatistik 2025: Circa 2,5 Millionen Verkehrs-Unfälle in Deutschland

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, sind im Jahr 2025 in Deutschland 44 Personen mehr als im Vorjahr bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Die Zahl der polizeilich registrierten Unfälle blieb in etwa gleich.

Im Jahr 2025 blieb es laut Destatis-Angaben bei 2,2 Millionen der Unfälle bei Sachschäden. (Bild: KI-generiert)
Im Jahr 2025 blieb es laut Destatis-Angaben bei 2,2 Millionen der Unfälle bei Sachschäden. (Bild: KI-generiert)

Den Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) zufolge sind im Jahr 2025 in Deutschland insgesamt 2.814 Menschen aufgrund von Verkehrs-Unfällen gestorben. Laut vorläufigen Ergebnissen seien dies zwei Prozent oder 44 Todesopfer mehr als im Jahr 2024 (2.770 Todesopfer).

Die Zahl der Verletzten blieb 2025 im Vergleich zum Vorjahr mit 366.000 in etwa gleich - die Zahl der Leichtverletzten stieg um 3.000 auf 318.000 stieg (+1 Prozent), die Zahl der Schwerverletzten ging hingegen um 4 Prozent auf 48.400 zurück. Dies sei der niedrigste Wert seit 1991, als die Verletzten erstmals getrennt in schwer- und leichtverletzt betrachtet wurden.

Unfallarten

Die Polizei registrierte im Jahr 2025 circa 2,5 Millionen Unfälle – und damit ungefähr so viele wie im Vorjahr (-0,2 Prozent). Das sind ca. 6.850 Unfälle pro Tag im Schnitt. Davon habe es sich bei 2,2 Millionen Unfällen um Sachschäden gehandelt (-0,3 Prozent, verglichen zum Vorjahr). Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, stieg um ein Prozent auf etwa 293.000.

Bundesländer

Die meisten Todesopfer im Straßenverkehr in Bezug auf die Einwohnerzahl gab es laut Destatis in Mecklenburg-Vorpommern mit 60 und in Brandenburg mit 50 Getöteten je eine Million Einwohnerinnen und Einwohner.

Weit unter dem Bundeswert von 34 Getöteten je 1 Million Einwohnerinnen und Einwohner hätten aufgrund ihrer Siedlungsstruktur die Stadtstaaten (Berlin: 10 und Hamburg: 11) sowie Nordrhein-Westfalen (26) und das Saarland (27) gelegen.

Da für Bremen für November und Dezember 2025 keine Werte vorliegen, sei dies hier nicht gesondert ausgewiesen. Für das Bundesergebnis seien die Werte für Bremen geschätzt worden.

Januar bis November

Für den Zeitraum von Januar bis November 2025 liegen detaillierte Ergebnisse vor. Diesen zufolge sind bei fast allen Verkehrsbeteiligungsarten mehr Menschen getötet worden als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis November 2025 sind den Angaben zufolge mehr Auto- und Radfahrer gestorben (+37 Getötete beziehungsweise +4 Prozent sowie +18 Getötete beziehungsweise +4 Prozent). Auch die Zahl der tödlich verunglückten Nutzerinnen und Nutzer von Krafträdern mit Versicherungskennzeichen stieg um 11 (+28 Prozent).

Die Zahl der getöteten Menschen in Güterkraftfahrzeugen ist ebenfalls gestiegen (+7 Getötete beziehungsweise +7 Prozent). Außerdem sei ein Anstieg bei Nutzenden von E-Scootern (+6 Getötete beziehungsweise +25 Prozent) und Fußgängerinnen und Fußgängern mit einem Plus von vier Getöteten (+1 Prozent) verzeichnet worden.

Im angegeben Zeitraum kamen laut Destatis-Zahlen hingegen weniger Menschen ums Leben, die mit einem amtlich zugelassenen Kraftrad unterwegs waren, also unter anderem mit Leichtkrafträdern, Motorrollern und Motorrädern (-41 Getötete beziehungsweise -8 Prozent).

Dezember

Im Dezember 2025 sind in Deutschland circa 25.300 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden, so die Angaben (also drei Prozent oder 800 Verletzte mehr als im Vorjahresmonat).

Die Zahl der Verkehrstoten stieg um fünf auf 220 Personen. Die Zahl der polizeilich im Dezember 2025 registrierten Unfälle beläuft sich auf insgesamt 208.600 Straßenverkehrsunfälle und damit vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (+7.900). (Anna Barbara Brüggmann, Zeitung Transport, Quelle: Destatis)

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