Taxiverband macht wegen Fachkunde-Stillstand Druck

Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) hat Kontakt zu drei Verkehrspolitikern der Koalition aufgenommen, um bei der Fachkunde endlich Klarheit zu bekommen.

Dem Bundestagsabgeordneten Martin Kröber (SPD, l.) war offenbar der Ernst der Lage bewusst, während Patrick Meinhardt wie immer sein gewinnendes Lächeln aufsetzte. (Foto: TMV)
Dem Bundestagsabgeordneten Martin Kröber (SPD, l.) war offenbar der Ernst der Lage bewusst, während Patrick Meinhardt wie immer sein gewinnendes Lächeln aufsetzte. (Foto: TMV)
Dietmar Fund

Drei Verkehrspolitiker, die in der Ampelkoalition für das Taxi- und Mietwagen-Wesen verantwortlich sind, hat Patrick Meinhardt, Bundesgeschäftsführer des Taxi- und Mietwagenverbands Deutschland (TMV), kürzlich vor allem auf das „Dauerärgernis Kleine Fachkunde“ angesprochen. Er traf Martin Kröber (SPD) und Jürgen Lenders (FDP) persönlich im Deutschen Bundestag, während Stefan Gelbhaar (Bündnis 90/Die Grünen) virtuell zugeschaltet war.

Ihnen gegenüber machte Meinhardt geltend, dass seit dem Runden Tisch, an dem auch die beiden Taxi-Bundesverbände beteiligt waren, bei der Kleinen Fachkunde „absolute Funkstille“ herrsche, was vollkommen inakzeptabel sei. Das Ministerium habe weder Inhalte noch Vorschläge für die Durchführung einer Prüfung vorgelegt.

„Alle drei Verkehrspolitiker werden sich des Themas annehmen, damit so schnell als möglich endlich Eckpunkte auf dem Tisch liegen und alle beteiligten Verbände zeitnah informiert werden“, hat der TMV im Anschluss an die Gespräche verkündet.

Bei den Gesprächen trat der TMV-Bundesgeschäftsführer auch dafür ein, die Verbände frühzeitig an Beratungen zu beteiligen.

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