Tesla kündigt Model Y "light" an - mit dem abgespeckten E-SUV in den Preiskampf!
Elon bleibt „crazy“: Nachdem er das 25.000-Euro-Basismodell gekillt hat und lieber Autos autonom zum Kunden fahren lässt, schiebt er jetzt schnell das neue „Basismodell“ rein. Die eigentliche Überraschung? Dass so eine Info überhaupt in einem der typischen, trockenen Quartalsberichte auftaucht. Normalerweise ist es ja Musk persönlich vorbehalten, neue Modelle auf der großen Twitter-Bühne oder im Rahmen einer spacigen Präsentation zu enthüllen. Aber diesmal stand es einfach schwarz auf weiß da:
„Wir bauen unser Fahrzeugangebot weiter aus, darunter die ersten Exemplare eines erschwinglicheren Modells im Juni, dessen Serienproduktion für die zweite Hälfte des Jahres 2025 geplant ist.“
Zack, fertig, Info gedroppt.
Natürlich ließ das nicht lange auf sich warten – das große Rätselraten. Ein neuer Einstiegs-Tesla? Jetzt doch? Und das noch 2025? Da klingeln die Alarmglocken bei all jenen, die schon dachten, das Projekt sei längst beerdigt – wahlweise zugunsten des futuristischen Cybercabs (Sie wissen schon, das ohne Lenkrad und Pedale) oder aus anderen, mysteriösen Gründen verschoben. Nun ist klar: Es wird wohl einfach eine abgespeckte Version des Bestsellers Model Y. Kein großer Wurf – eher ein bisschen weniger von allem.
Die Frage der Fragen: Wo kann man am ohnehin schon prozessoptimierten Model Y noch dramatisch sparen?
Spannend ist dabei weniger der Name – ob das Ding nun Model Y Lite, Model Q oder Model Why-not heißt, ist zweitrangig. Viel brisanter ist die Frage: Wieviel Model Y steckt noch drin – und wieviel wurde rausgekürzt, um es „günstiger“ zu machen? Kommt es eher als Preisbrecher daher oder als sanfte Kannibalisierung des eigenen Bestsellers?
Denn eines ist klar: Tesla will mit dem Spar-Y wieder mehr Schwung in die Verkaufszahlen bringen. Ob das klappt, hängt von vielen Variablen ab – Design, Technik, Batterie, Preis und natürlich den Produktionskosten. Ein echtes „Volks-Elektroauto“? Naja, das sagenumwobene 25.000-Dollar-Modell lässt jedenfalls weiter auf sich warten. Aktuell beginnt das Model Y Long Range RWD in den USA bei 44.490 Dollar – und das ist schon die günstige Variante, nachdem die mit LFP-Batterie sang- und klanglos gestrichen wurde. Grund: Importzölle auf chinesische Batterien machen das Ganze wirtschaftlich eher… suboptimal. Weshalb schon ein Absenken des Preises auf unter 40.000 Dollar eine Challenge sein könnte – und dann ist das Auto immer noch kein echter „Preisbrecher“.
Ähnlich verfuhr man übrigens beim Dreireiher in China: Auch hier gilt: "Es ist nur ein Model Y" - ein gestrechtes eben.
Und bevor man hofft, Tesla hätte hier einen cleveren Trick in der Hinterhand, wird man (vorerst) enttäuscht. Zwar kündigte das Unternehmen an, noch dieses Jahr mit der Produktion eigener LFP-Zellen zu beginnen. Allerdings betrifft dies nur stationäre Speicher wie Powerwalls und Megapacks. Ob es die Zellen auch für Autos geben wird, dazu hüllt sich Tesla noch in Schweigen.
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