Erneut Widerstand gegen Flughafengebühr
Die Berliner Taxiverbände (TaxiDeutschland, Innung, Taxiverband Berlin Brandenburg, Berliner Taxivereinigung und IG Iranischer Taxiunternehmer) kündigen in einer gemeinsamen Pressemitteilung an, die Anordnungen in Tegel nicht zu befolgen, solange die Flughafengesellschaft ihre Pläne für die Taxiorganisation am neuen Hauptstadtflughafen BER nicht im Sinne des Taxigewerbes und seiner Fahrgäste ändert.
Der Flughafenbetreiber müsse die künftige Taxi-Infrastruktur in BER auf eigene Kosten aufbauen und dafür nicht das Taxigewerbe bzw. die Fahrgäste (auf die die Zufahrtsgebühr umgelegt wird) zur Kasse bitten.
Massiv kritisieren die Berliner Gewerbevertreter nach wie vor auch die Untätigkeit gegen das unerlaubte Laden von Fahrgästen im Innenring und an der Haupthalle. Solange nichts dagegen unternommen werde, werde man sich nicht „wie Schafe auf N1 drängen und dort abkassieren lassen“.
Darüber hinaus brauche Deutschlands Taxi-Metropole mit 7.300 Fahrzeugen keinen zusätzlichen Tarif, der vom Landkreis Dahme-Spreewald diktiert wird. Nur ein einheitlicher Tarif schütze die Fahrgäste vor Betrug.
Fortsetzung folgt …
Hinweis der Redaktion: APCOA, der Taxi-Organisator am neuen Flughafen, stellte sein Konzept Anfang Juli im Rahmen des taxi heute-Seminars „Auswege aus der Kostenfalle“ vor. Einen ausführlichen Nachbericht hierzu können Sie in unserer nächsten Printausgabe nachlesen, die am 6. August erscheint. Hier geht´s zur Bestellung.
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