Taxi-Spuckschutz aus Hamburg

Der Hamburger Umrüster Taxi-Point hat eine einfache Trennwand aus einem weichen, nicht splitternden Material entwickelt.

Die Trennscheibe wird an den A-Säulen der Taxis mit Schrauben befestigt. (Foto: Taxi-Point)
Die Trennscheibe wird an den A-Säulen der Taxis mit Schrauben befestigt. (Foto: Taxi-Point)
Dietmar Fund

Nachdem viele Taxi- und Mietwagenunternehmer mit Hilfsmitteln aus dem Baumarkt die Vordersitze vom Fahrgastraum abgetrennt haben, kommen nun immer mehr professionellere Lösungen auf den Markt. Einen von ihnen steuert der Hamburger Taxi-Umrüster Taxi-Point bei. Er verwendet eine einen Millimeter starke PET-Verglasung, die im Falle eines Unfalls für den Fahrgast unbedenklich sein soll. Sie besteht nämlich aus einem weichen Folienmaterial, das nicht splittern soll. Es wird auf den jeweiligen Autotyp zugeschnitten. Für die Befestigung werden Löcher angebracht.

Laut dem Anbieter kann der Spuckschutz mit herkömmlichem Fensterreiniger gesäubert werden. Im unteren Bereich ist er mit einem zusätzlichen Schutz ummantelt.

Für die Abtrennung und den Einbau verlangt Taxi-Point bei Pkw-Modellen 75 und bei Großraumtaxis 85 Euro (incl. MwSt.). Das Unternehmen hat bis Anfang April schon über 200 Hamburger Taxis ausgerüstet.

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