Renault, Nissan und Mitsubishi wollen enger kooperieren

Die drei Hersteller wollen in jedem Marktsegment einen Anführer auswählen, an dessen Produkte sich die anderen beiden dranhängen können.

Unter diesem Logo kündigen die drei Marken ihre vertiefte Allianz zum Kostensparen an. (Abb.: Renault)
Unter diesem Logo kündigen die drei Marken ihre vertiefte Allianz zum Kostensparen an. (Abb.: Renault)
Dietmar Fund

Die drei eng miteinander verbundenen Hersteller Renault, Nissan und Mitsubishi wollen über eine engere technische Zusammenarbeit Kosten sparen. Daher haben sie miteinander vereinbart, dass künftig in jedem Marksegment jeweils eine der Marken führend für Fahrzeuge und Technologien wird und die anderen ihr folgen. Das so genannte „Badge Engineering“, bei dem lediglich die Markenembleme und allenfalls leichte Retuschen an Bug und Heck die Marken voneinander unterscheiden, soll also zu neuer Blüte kommen.

Nicht nur Plattformen, sondern auch Karosserieteile sollen standardisiert werden. Bis 2025 soll fast die Hälfte aller Modelle auf der Basis des „Leader-Follower-Prinzips“ entstehen.

Das C-SUV-Segment, in dem Nissan heute schon die Modelle X-Trail und Qashqai mit einem Taxi-Paket von INTAX anbietet, sollen die Japaner künftig federführend sein. Für Plug-in-Hybride soll künftig Mitsubishi den Ton angeben. Die Marke hat derzeit nur ein Taximodell, den SUV Outlander PHEV. Er ist ein Plug-in-Hybrid und kann ebenfalls mit einem Taxi-Paket von INTAX bestellt werden.

Zur Zukunft der Transporter-Baureihe Renault Trafic / Nissan NV300 machen die drei Partner noch keine genaue Aussage. Dem Duo ist jüngst der Opel Vivaro als dritter Partner abhandengekommen, während der nicht mehr ganz taufrische Fiat Talento noch als vierter Ableger verbleibt. All diese Transporter können bei den Markenhändlern über INTAX als Taxi bestellt werden.

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