Darin seien sich die Innung des Berliner Taxigewerbes e.V., TaxiDeutschland, Landesverband Berlin e.V. und der Taxiverband Berlin Brandenburg e.V. einig. Man protestiere damit gegen eine vom Landkreis Dahme-Spreewald (in dessen Gebiet sich der künftige Flughafen befindet) und dem Land Berlin vorgeschlagene Regelung. Diese sehe vor, bei Fahrten vom Flughafen nach Berlin den Tarif der dort aufstellberechtigten Taxis des Landkreises Dahme-Spreewald anzuwenden. Der allerdings ist nicht nur höher als der Berliner Tarif, sondern hätte auch zur Folge, dass die rund 7.200 Berliner Taxis einen zweiten Tarif programmieren müssten. Das wiederum sei zum einen mit Kosten verbunden und würde zum anderen zum Wegfall des bisher sehr beliebten Kurzstreckentarifs führen, da in heutigen Taxametern nur zwei unterschiedliche Tarife einprogrammiert werden können.
Die Berliner Verbände wiederholten ihre Forderung nach einem gemeinsamen Pflichtfahrgebiet für Berlin und die Gemeinde Schönefeld, mit „einer Ordnungsbehörde, einem Taxitarif und einem einheitlichen Berliner Kfz-Kennzeichen auf jeder Taxe“.
Sollte es zu keiner Annäherung kommen, drohen die Berliner Verbände mit einem Boykott des neuen Flughafens.
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