Oldenburger Taxler: Kurzarbeitergeld aufstocken

Remmer Witte, Prokurist der Oldenburger Taxizentrale Acht Elf Elf, möchte mit einer Aufstockung vermeiden, dass Taxifahrer aufstockende Leistungen beantragen müssen.

Remmer Witte (r., mit Wojciech Plader) hat auch als Gastgeber der Taxi-Erfa-Gruppe kürzlich pointiert in die Diskussion eingegriffen. (Foto: Dietmar Fund)
Remmer Witte (r., mit Wojciech Plader) hat auch als Gastgeber der Taxi-Erfa-Gruppe kürzlich pointiert in die Diskussion eingegriffen. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Auf die wegen der Corona-Verbreitung wegbrechenden Umsätze mit Kurzarbeit zu reagieren, hält auch Remmer Witte, Prokurist der Oldenburger Taxizentrale Acht Elf Elf, auch für den Niedriglohnsektor im Taxigewerbe für einen guten Ansatz. Viele Taxifahrer müssten aber aufstockende Leistungen bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen, wenn sie nur Kurzarbeitsgeld bekämen. Das würde die Behörden seines Erachtens überfordern.

Witte schlägt daher vor, dass die Politik sehr kurzfristig prüfen solle, die Kurzarbeitsausgleichsquote so weit zu erhöhen, dass 8,50 oder 9,00 Euro je Kurzarbeitsstunde möglich wären. Er glaubt, dass dies gegenüber einer Aufstockung aufkommensneutral wäre und der Arbeitsverwaltung einen erheblich höheren Arbeitsaufwand ersparen würde.

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