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ver.di mahnt höhere Taxilöhne an

Mit einer Mahnwache in Berlin versucht die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, höhere Taxifahrerlöhne durchzusetzen. Ihr Rezept: Beschränkung der Taxikonzessionen.
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Redaktion (allg.)

Rund 40 Gewerkschafter und Taxifahrer haben sich am heutigen Dienstag für vier Stunden vor dem Dienstgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Berlin, dem Amtssitz von Staatssekretär Gaebler, zusammengefunden. Man wollte damit Herrn Staatssekretär Gaebler auf die Niedriglöhne im Taxigewerbe aufmerksam machen, heißt es in einer Presseerklärung der Gewerkschaft. Die Taxifahrer-Stundenlöhne bewegen sich im Bereich zwischen 4,50 und 6,50 Euro. Bekanntermaßen zählt ver.di zu den Befürwortern eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro.

Allerdings könnte die Berliner Landesregierung schon vor einer gesetzlichen Regelung für die Berliner Taxifahrer tätig werden. Eine Preiserhöhung von knapp über 5 Prozent, wie sie derzeit in Aussicht gestellt ist, würde keine Verbesserungen erzielen, da sie sich – solange sie nur alle drei Jahre durchgeführt werden – unterhalb der Inflationsrate bewege.


Da aber selbst höhere Preissteigerungen noch nicht zielführend seien, fordert ver.di eine Konzessionsbeschränkung in Berlin.

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