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Bielefeld: On-Demand-Shuttles ersetzen Anruf-Sammel-Taxis

Die Stadtwerke Bielefeld wollen ab Juli On-Demand-Verkehre als Ergänzung ihres Linienverkehrs erproben und damit mit der Taxizentrale BIETA zusammenarbeiten.

Solche Mercedes-Benz Sprinter Mobility 23 sollen in Bielefeld eingesetzt werden. (Foto Daimler AG)
Solche Mercedes-Benz Sprinter Mobility 23 sollen in Bielefeld eingesetzt werden. (Foto Daimler AG)
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Dietmar Fund

Das Verkehrsunternehmen moBiel der Stadtwerke Bielefeld, möchte ab Juli einen Testbetrieb für On-Demand-Verkehre in den Pilotgebieten Sennestadt – Eckardtsheim und Jöllenbeck – Theesen – Vilsendorf aufnehmen. Starten soll er zunächst in Sennestadt als Ersatz von Anruf-Sammel-Taxis in den Abendstunden sowie an Sonntagen ganztägig. Nach ersten erfolgreichen Testwochen soll das Angebot auf Fahrten in den weiteren Gemeinden ausgedehnt werden, wo es täglich außer sonntags bestehen soll.

Dazu least moBiel zwei barrierefreie Mercedes-Benz Sprinter Mobility 23. Die Fahrten mit ihnen können telefonisch und per App bestellt werden. Sie verlaufen zwischen virtuellen Haltestellen, wobei der Abfahrtspunkt maximal 200 Meter vom Besteller entfernt liegen soll. Dorthin soll er dann geleitet werden. Eine enge Verzahnung und Abstimmung der Angebote des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs stünde im Vordergrund, heißt es in einer Informationsvorlage der Bielefelder Verwaltung. Sie wird im Mai in den betroffenen Bezirksvertretungen behandelt.

Die Nutzung der On-Demand-Kleinbusse soll 1,50 Euro kosten. Man soll sie über die App oder direkt beim Fahrer bezahlen können. Für das Projekt, das unter dem Namen „Anton“ laufen soll, hat moBiel bei der Bezirksregierung in Detmold einen Genehmigungsantrag gemäß Paragraf 42 des Personenbeförderungsgesetzes gestellt.

Wie es in der Informationsvorlage weiter heißt, sei das Angebot seit Herbst 2018 in enger Abstimmung mit der Bielefelder Funk-Taxi-Zentrale eG (BIETA) entwickelt worden. Sie betreibt bisher die Anruf-Sammel-Taxis und soll zur Abdeckung von Spitzen herangezogen werden.

Welcher Partner die Software für die On-Demand-Verkehre beisteuert, geht aus der Informationsvorlage nicht hervor. Laut einer Pressesprecherin der Stadtwerke Bielefeld wurden dazu Gespräche mit mehreren Anbietern geführt. Da die Verträge mit dem Anbieter, der den Zuschlag bekommen habe, noch nicht unterschrieben seien, wollten die Stadtwerke dessen Namen noch nicht nennen.

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