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IsarFunk fordert Inklusionstaxis und Rollizuschlag

Die zweite Münchner Funkzentrale hält bis zu 10.000 Euro Förderung und einen Zuschlag von 15 Euro pro Fahrt für erforderlich.
Wie Taxiverbände fordert auch IsarFunk eine Förderung von Umrüstkosten für Rollstuhltaxis. (Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge)
Wie Taxiverbände fordert auch IsarFunk eine Förderung von Umrüstkosten für Rollstuhltaxis. (Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge)
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Dietmar Fund

Die Münchner Taxizentrale IsarFunk will sich dafür einsetzen, bis zum Jahr 2020 in der bayerischen Landeshauptstadt 50 Inklusionstaxis auf die Straße zu bringen. Sie knüpft damit nicht nur begrifflich, sondern auch ausdrücklich an ein gleichnamiges Projekt in Berlin an.

IsarFunk fordert nun zusammen mit Sozialverbänden einen Zuschuss von bis zu 80 Prozent oder maximal 10.000 Euro für die Anschaffung von Rollstuhltaxis – nichts anderes sind die Inklusionstaxis. Zusätzlich fordert Horst Weigand, selbstfahrender Taxiunternehmer und Inklusionsbeauftragter der Zentrale, einen Zuschlag von 15 Euro zum Fahrpreis, der als Sonderregelung vereinbart werden müsste. Er begründet ihn mit weiteren Anfahrten und mit Bereitstellungszeiten.

Diesen Zuschlag hält auch Christian Hess, Geschäftsführer von IsarFunk, für erforderlich. Er könne allenfalls sinken, sobald 100 Inklusionstaxis verfügbar seien. Die 15 Euro sollten jedoch nicht dem Fahrgast auferlegt werden dürfen. Hierzu müsse eine Lösung zusammen mit den Sozialträgern gefunden werden.

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