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Seat Alhambra wird bis 2022 weitergebaut

Am Rande der Presseveranstaltung Seat Snow Experience gab der deutsche Geschäftsführer auch eine wichtige Auskunft für Taxi- und Mietwagenunternehmer.
Das Seat Alhambra Taxi wird noch eine ganze Weile im Programm bleiben. (Foto: Dietmar Fund)
Das Seat Alhambra Taxi wird noch eine ganze Weile im Programm bleiben. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Seat hat 2017 in Deutschland auch vom Großraum-Van Seat Alhambra mehr Fahrzeuge als im Vorjahr verkauft. Das Modell kommt immer noch gut an und soll deshalb bis 2022 weitergebaut werden. Der fünf- bis siebensitzige Van wird nicht von einem ebenfalls als Fünf- oder Siebensitzer konzipierten großen SUV abgelöst, der im Herbst 2018 auf den Markt kommen soll. Das sagte Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat Deutschland, am Rand der Seat Snow Experience am 15. Januar 2018 auf Anfrage von taxi heute. Bei der Veranstaltung durften einige Allrad-Modelle zeigen, was sie auf mit Schnee und Eis bedeckten Fahrbahnen können.

Bauer begründete diese Entscheidung mit dem Umstand, dass sich immer mehr Wettbewerber zugunsten der stärker gefragten SUV aus dem Marktsegment großer Vans zurückzögen und damit mehr Platz für den Seat Alhambra und das Schwestermodell VW Sharan ließen. Zum großen SUV sagte Bauer während des „Kamingesprächs“ mit Journalisten, er werde kein „Ableger“ des Kompakt-SUV Ateca werden, sondern außen wie innen eigenständig auftreten. Mehr wolle er noch nicht verraten.

Klar sagte er hingegen, dass Seat als Marke Erdgas als Kraftstoff wieder forcieren wolle. Das betrifft allerdings nur fünf Modellreihen, die anders als der Alhambra nicht mit einem Taxi-Paket von INTAX bestellbar sind. Von ihnen wäre nur der kompakte Leon ST, ein naher Verwandter des VW Golf Variant, von der Statur her ein potenzielles Taxi.

Zuvor hatte der deutsche Seat-Chef auf das Jahr 2017 zurückgeblickt, das im achten Jahr hintereinander Wachstum gebracht habe. „Dieses Jahr war der Hammer“, sagte er. Zu den besonders erfolgreichen Baureihen zählte der im Herbst 2016 vorgestellte Kompakt-SUV Ateca. Auf ihn entfielen 19.000 Neuzulassungen. Für 2018 habe man bereits 10.000 Ateca im Bestelleingang. Insgesamt hat das Flottengeschäft von 2016 auf 2017 um 23 Prozent zugenommen, das Privatkundengeschäft sogar um 50 Prozent.

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