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GTÜ: Markenreifen bremsen bei Nässe viel besser

Die Sachverständigenorganisation GTÜ und die Autozeitung warnen noch immer vor Billigreifen aus Fernost und raten der Sicherheit wegen zu Markenreifen.
Die GTÜ und die Autozeitung prüften dieses Mal eine für Mittelklassemodelle typische Dimension. (Foto: Kröner/GTÜ)
Die GTÜ und die Autozeitung prüften dieses Mal eine für Mittelklassemodelle typische Dimension. (Foto: Kröner/GTÜ)
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Dietmar Fund

Im Sommerreifentest der Sachverständigenorganisation GTÜ und der Autozeitung haben drei billige chinesische Sommerreifen wieder verheerend abgeschnitten. Die Reifen von GT Radial, Linglong und Westlake hatten unglaublich lange Bremswege auf nasser Fahrbahn. Wer sie kauft, riskiert mindestens teure Blechschäden und vielleicht sogar Kopf und Kragen.

Die Sommerreifen-Tester hatten sich insgesamt 14 aktuelle Reifenmodelle der bei Mittelklassewagen gängigen Dimension 225/45 R 17 vorgenommen. Als Testsieger entpuppte sich der nicht ganz neue Conti SportContact5. Er lag mit dem kürzesten Bremsweg auf nasser Fahrbahn noch vor den neuen Modellen Goodyear Eagle F1 und Dunlop SportMaxx RT2. Auch dem Pirelli P Zero, der in der Gesamtwertung so gut wie der Dunlop-Reifen war, gaben die Tester das Prädikat „sehr empfehlenswert“. Auch der neue Falken Azenis FK510 bekam diese Einstufung.

Die Tester beobachteten übrigens, dass die Hersteller der vier Besten dieses Mal wohl mehr die Griffigkeit ihrer Reifen und weniger den Rollwiderstand im Auge hatten. Das dürfte für Taxi- und Mietwagenunternehmer kein Nachteil sein, die Auffahrschäden sicher mehr Geld kosten als ein Quäntchen Kraftstoff, den man im überwiegenden Stadtverkehr sowieso kaum über den Rollwiderstand einsparen kann.
 

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