Zehn Starterbatterien mit Kapazitäten zwischen 70 und 75 Amperestunden haben die Sachverständigen der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung getestet. Unter ihnen waren herkömmliche Blei-Säure-Akkus und Vertreter der EFB- oder AGM-Technologie, die für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung notwendig sind.
Bei den „Klassikern“ bekam nur die Intact Premium Power die Bestnote „sehr empfehlenswert“. Bei den EFB-Akkus, deren Kürzel für „Enhanced Flooded Battery“ steht, erhielt nur die Moll Start/Stop EFB dieses Prädikat. Bei den laut GTÜ „besonders leistungsfähigen“, aber auch „extra teuren“ AGM-Batterien erhielten die Varta Start-Stop Plus, die Intact Start-Stop-Power und die Exide Micro Hybrid die Bestnote. Das Kürzel AGM steht in diesem Fall für „Absorbent Glass Mat“.
Die AGM-Akkus hielten bis zu doppelt so viele Kaltstarts wie die Vertreter der beiden anderen Techniken aus und verkrafteten Tiefentladungen deutlich länger. Dennoch empfehlen die Sachverständigen nicht, ein Auto, das keine AGM-Akkus braucht, mit ihnen auszustatten. Bei einem solchen Wechsel sei die Vollladung nicht immer gewährleistet. Außerdem könne das Vlies der AGM-Batterien beim Einbau im Motorraum und zu hohen Temperaturen unter Umständen leicht austrocknen. Analog zu den Empfehlungen der meisten Autohersteller sei es am besten, dieselbe Spezifikation wie beim Neuwagen zu wählen.
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