Mindestlohn: Taxi-Holl steigt auf Fremdvermittlung um

Wegen des Mindestlohns hat das Gaggenauer Unternehmensgruppe ihre Telefonzentrale geschlossen und sechs Arbeitsplätze abgebaut.
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Um die mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum Jahresbeginn verbundene Steigerung der Personalkosten abzufedern, hat Taxi-Holl aus Gaggenau die eigene Disposition geschlossen und sechs Arbeitsplätze in der Verwaltung abgebaut. Stattdessen werden die in Baden-Baden, Gaggenau, Gernsbach, Muggensturm und Rastatt laufenden 31 Taxis und Mietwagen der Unternehmensgruppe Taxi-Holl jetzt fremdvermittelt. Die Gruppe ist mit fünf Marken am Markt vertreten und hat nach der Umstellung noch rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Als Partner für die Fremdvermittlung hat Inhaber Dirk Holl die Metropolis Service GmbH aus Großostheim nahe Aschaffenburg gewählt. Sie ist seit 2010 als Call-Center für die mobile Branche tätig und arbeitet mit der Vermittlungstechnik von FMS Austrosoft.

In Gaggenau waren 2014 insgesamt 267.705 Telefonanrufe eingegangen. Laut dem Unternehmer wird nur ein geringer Teil der Aufträge über die unternehmenseigene App „Taxi-Holl“ sowie über die Bestell-App von taxi.eu abgewickelt.

Für die eigene Rufnummer des Anruf-Linien-Taxis im Murgtal hat das Call-Center einen Mitarbeiter speziell geschult.

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