Taxi-Dachverband: Nahverkehrs-Ticket muss Taxifahrten abdecken
Bei der Verkehrsministerkonferenz am 12. und 13. Oktober 2022 darf es nicht nur um die Frage eines bundesweit gültigen Nahverkehrstickets gehen, sondern auch um die Mobilitätsgerechtigkeit im ländlichen Raum. Diese Forderung erhebt Patrick Meinhardt, Bundesgeschäftsführer des Taxi- und Mietwagenverbands Deutschland (TMV), im Nachgang zu einer Beratung der Verkehrsminister und –ministerinnen der Länder mit Volker Wissing, dem Bundesminister für Digitales und Verkehr.
Meinhardt fordert, dass die Ministerinnen und Minister darüber diskutieren, die Erreichbarkeit von Bus- und Bahn-Endhaltestellen auch in den Abendstunden und am Wochenende sicherzustellen. Dafür sei nichts besser geeignet als Taxis. Sie seien Teil des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) und sollten auch so finanziert werden. Die Regionalisierungsmittel von Bund und Ländern müssten massiv erhöht und endlich auch für Taxifahrten zur Verfügung gestellt werden.
Die Minister und Ministerinnen der Länder und der Bundesverkehrsminister müssten sich „konkrete Gedanken machen, wie dies finanziert und möglichst unbürokratisch abgerechnet werden kann“, schreibt der TMV. Ohne eine Taxi-Komponente werde das Nahverkehrsticket weiterhin keinerlei Verbesserung für Gemeinden und Dörfer mit sich bringen.
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