Ladekosten im Vergleich: Ewe Go überzeugt mit einheitlichen Kilowattstundenpreisen
Der Oldenburger Ladeinfrastrukturbetreiber Ewe Go hat bei Untersuchungen der Stiftung Warentest und des Fachmagazins „Connect“ gute Bewertungen für seine Lade-App und sein Tarifmodell erhalten. Im Ladenetztest von connect belegte das Unternehmen beim Nutzungsprofil der Durchschnittsfahrenden den ersten Platz mit der Bewertung „sehr gut“. Auch bei den Nutzungsprofilen der Vielfahrenden und Laternenparkenden erreichte der Anbieter jeweils den zweiten Platz. Die Lade-App wurde von beiden Testorganisationen mit „gut“ bewertet.
Stiftung Warentest untersucht 14 Lade-Apps
Die Stiftung Warentest hat insgesamt 14 kostenlose Lade-Apps untersucht. Bewertet wurden unter anderem die Benutzerfreundlichkeit, die Zuverlässigkeit der angezeigten Informationen sowie die praktische Durchführung von Ladevorgängen. Die Anwendung von EWE Go erreichte dabei die Gesamtnote „gut“ (2,1).
Zu den Funktionen der App gehört der „GoPilot“, der Nutzer bei der Suche nach geeigneten Ladestationen entlang einer geplanten Strecke unterstützt. Nach Eingabe des Reiseziels zeigt die Anwendung verfügbare Ladepunkte entlang der Route an. Nach Unternehmensangaben wurde die Funktion auf Grundlage von Kundenrückmeldungen entwickelt.
Darüber hinaus informiert die Anwendung über die Verfügbarkeit einzelner Ladestationen, deren Ladeleistung und die jeweiligen Preise. Sie unterstützt damit sowohl die Planung längerer Fahrten als auch die Auswahl geeigneter Ladepunkte unterwegs.
Zweiter Platz im App-Vergleich von Connect
Auch im Ladenetztest des Fachmagazins „Connect“ erreichte Ewe Go mit seiner digitalen Anwendung eine gute Bewertung. In der Kategorie der Elektromobilitätsdienstleister, in der insbesondere Lade-Apps und damit verbundene Dienstleistungen untersucht wurden, erzielte das Unternehmen 824 von 1.000 möglichen Punkten.
Damit belegte der Anbieter unter sieben untersuchten Unternehmen den zweiten Platz und erhielt die Gesamtnote „gut“. Zu den berücksichtigten Funktionen gehört auch die Möglichkeit, individuelle Benachrichtigungen zu Ladevorgängen einzustellen.
Über den GoPilot haben Nutzer nach Unternehmensangaben Zugang zu mehr als 100.000 Ladepunkten in Deutschland und rund 500.000 Ladepunkten in Europa. Die Anwendung verbindet die Suche nach Ladestationen mit Informationen zu Ladeleistung, Verfügbarkeit und Kosten sowie einer integrierten Routenplanung.
Tarifvergleich berücksichtigt unterschiedliche Nutzungsprofile
Neben der Bewertung digitaler Dienstleistungen untersuchte „Connect“ auch die Ladetarife verschiedener Anbieter. Dabei unterschied das Fachmagazin zwischen mehreren Nutzungsprofilen, um die jeweiligen Ladebedürfnisse und Kostenstrukturen zu berücksichtigen.
Im Profil der Durchschnittsfahrenden belegte Ewe Go den ersten Platz und erhielt die Bewertung „sehr gut“. Bei den Vielfahrenden erreichte das Unternehmen ebenfalls ein „sehr gut“, landete im Vergleich jedoch auf dem zweiten Platz.
Für das Nutzungsprofil der Laternenparkenden, die auf öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen sind, belegte der Anbieter ebenfalls den zweiten Platz. In dieser Kategorie lautete die Bewertung „gut“.
Einheitliche Preise für Wechsel- und Gleichstrom
Das Tarifmodell von Ewe Go unterscheidet zwischen eigenen Ladestationen und Ladepunkten von Partnerunternehmen. An den eigenen Ladepunkten berechnet der Anbieter 0,52 Euro pro Kilowattstunde. An Partnerstationen liegt der Preis bei 0,62 Euro pro Kilowattstunde.
Die Kilowattstundenpreise gelten unabhängig von der verwendeten Ladetechnik. Damit unterscheidet das Unternehmen innerhalb der jeweiligen Tarifkategorie nicht zwischen dem Laden mit Wechselstrom und dem Schnellladen mit Gleichstrom.
Nach Angaben von Ewe Go bewertete „Connect“ das Tarifmodell im Test als günstigstes Angebot unter den untersuchten markenunabhängigen Tarifen. Die einheitlichen Kilowattstundenpreise ermöglichen es Nutzern, die Kosten eines Ladevorgangs bereits vor dem Laden anhand der benötigten Energiemenge zu kalkulieren.
Mit den Untersuchungen liegen Bewertungen sowohl für die digitale Nutzung des Ladeangebots als auch für dessen Tarifstruktur vor. Während Stiftung Warentest insbesondere die Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit der Lade-App untersuchte, berücksichtigte „Connect“ zusätzlich die Kosten für unterschiedliche Ladeprofile. (Quelle: Ewe Go)
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