opta data führt Digitalisierung weiter fort

Der Dienstleister für Taxi- und Mietwagenunternehmer reicht Abrechnungen jetzt digital an einige Krankenkassen weiter.

Andreas Fischer (l.) und Mark Steinbach feiern als Geschäftsführer der opta data Gruppe in diesem Jahr das 50jährige Bestehen ihres Unternehmens. (Foto: opta data)
Andreas Fischer (l.) und Mark Steinbach feiern als Geschäftsführer der opta data Gruppe in diesem Jahr das 50jährige Bestehen ihres Unternehmens. (Foto: opta data)
Dietmar Fund

Nach der AOK Sachsen-Anhalt und der AOK PLUS wird zum Jahresende 2020 auch die AOK Bayern auf das neue Abrechnungsverfahren DTAplus umstellen. So nennt der Abrechnungs-Dienstleister opta data sein digitales Verfahren, mittels dem rechnungsbegründende Unterlagen der Kunden wie zum Beispiel ärztliche Verordnungen eingescannt und elektronisch signiert an die Kassen weitergeleitet werden. Das ist bei der AOK Sachsen-Anhalt und der AOK PLUS bereits auch für Fahrtkosten der Fall, während die AOK Bayern zunächst nur den Bereich Heilmittel darauf umstellt. Die AOK Nordost und die AOK Rheinland/Hamburg wollen das Verfahren zum Jahreswechsel auch im Bereich Fahrtkosten einsetzen. Das teilte der Dienstleister auf Anfrage von taxi heute mit.

Die „Leistungserbringer“, zu denen auch Taxi- und Mietwagenunternehmer zählen, die Krankenfahrten durchführen, müssten ihre Unterlagen nach wie vor bei opta data postalisch einreichen, präzisiert das Unternehmen. Ein Einscannen von Verordnungen einer Krankenbeförderung, im Volksmund „Transportschein“ genannt, direkt im Taxi oder im Taxibetrieb ist also nicht vorgesehen. Der Dienstleister muss lediglich seinerseits keine Unterlagen mehr per Post weiterleiten.

Andreas Fischer und Mark Steinbach, Geschäftsführer der opta data Gruppe, sehen das neue Verfahren als wichtigen Schritt in Richtung digitale Abrechnung. Er lege den Grundstein für weitere digitale Verfahren in der Abrechnung mit den Krankenkassen.

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