Beim Golf GTE verkaufen die Marketing-Strategen von Volkswagen den teuren Plug-in-Hybrid-Antrieb als besonders sportlichen Treibsatz. Beim größeren Passat hingegen schlagen sie andere Töne an. Er wird mit einer Pressemitteilung über eine „Studie“ eines Polizeifahrzeugs angekündigt, in dem die Kraft der beiden Motoren in eine etwas vernünftigere Argumentation gepackt wird.
Fast schon poetisch schreibt der Sprecher Vertrieb und Marketing, dass sich der neue Polizeiwagen dank des vorwählbaren rein elektrischen Fahrmodus lautlos Verdächtige nähern könne. Im GTE-Mode könnten die Beamten dagegen mit der maximalen Systemleistung von 160 kW/218 PS auf Verfolgungsjagd gehen und über 220 km/h schnell fahren.
Fast schon nüchtern klingt dagegen die Angabe, dass man mit dem Plug-in-Hybriden bei gefülltem 50-Liter-Tank und vollen Akkus über 1.000 Kilometer weit fahren könne, was wohl für jeden Polizeieinsatz ausreiche. Für jede Taxi-Schicht auch, könnte man hinzufügen.
Der Passat GTE arbeitet wie der Golf GTE mit Lithium-Ionen-Batterien und soll im rein elektrischen Betrieb bei vollen Akkus bis zu 50 Kilometer weit kommen. Aufladen kann man die Batterien außer an der Steckdose auch über den „Charge-Modus“, bei dem der von einem Turbolader beflügelte Benzin-Direkteinspritzer TSI die Batterien um den Preis eines deutlich höheren Verbrauchs auflädt.
Wann der Passat GTE in seiner zivilen Version auf den Markt kommt und erst recht, wann er in Hellelfenbein zu haben sein wird, haben die Wolfsburger übrigens noch nicht verraten.
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