GVN: Sharing Economy bleibt eine Herausforderung
Laut Sokolovic bringen die Vertreter der Sharing Economy, die von einer Ökonomie des Teilens redeten, Politiker in Brüssel und in Berlin auf ihre Seite. Dabei werde aus der Sharing Economy sehr schnell eine Rental Economy, von der nur der Portalbetreiber profitiere. Deshalb zählte der Hauptgeschäftsführer die webbasierten Dienstleistungen auch zu den drei wichtigsten Herausforderungen, vor denen die Fachvereinigung Taxi und Mietwagen stehe. Die beiden anderen sind für ihn das neue Eichrecht, das zum Stillstand vieler Taxen führe, und das Fiskaltaxameter, für dessen Einführung noch immer die gesetzlichen Vorgaben fehlten.
Der GVN habe versucht, durch interne und externe Öffentlichkeitsarbeit auf die Anliegen seiner Mitglieder aufmerksam zu machen, berichtete Sokolovic. Nach innen seien rund 200 Newsletter und 111 Veranstaltungen für Mitglieder gerichtet gewesen. Zu ihnen hätten Klönabende, Stammtische, Jungunternehmer-Treffen und die Taxi-Info-Veranstaltung in Visselhövede mit 150 Teilnehmern gezählt (taxi heute 10/2016 berichtete). Nach außen sei vor allem der Currywurst-Abend mit über 150 Teilnehmern gut angekommen, der am 2. Februar 2017 erneut veranstaltet werde.
Zu guter Letzt zog Sokolovic auch eine Bilanz der Mitgliederbewegungen in den einzelnen Sparten des Gesamtverbandes. Demnach standen im abgelaufenen Jahr in der Fachvereinigung Taxi und Mietwagen 41 Neueintritten 20 Austritte gegenüber.
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