Renault, Nissan und Uber wollen gemeinsam stromern

Die Elektroautos der Franzosen und der Japaner sollen in einigen europäischen Märkten über Uber buchbar werden.

Die Groupe Renault mit ihren Marken Renault und Nissan und Uber wollen gemeinsam Elektrofahrzeuge voranbringen. (Abb.: Renault)
Die Groupe Renault mit ihren Marken Renault und Nissan und Uber wollen gemeinsam Elektrofahrzeuge voranbringen. (Abb.: Renault)
Dietmar Fund

Die Groupe Renault mit ihren Marken Renault und Nissan hat mit dem Mobilitätsanbieter Uber eine Absichtserklärung zur Förderung von Elektrofahrzeugen abgeschlossen. Sie sieht vor, dass die Elektrofahrzeuge Renault Zoe und Nissan Leaf und künftig auf den Markt kommende weitere Elektromodelle über die App von Uber gezielt gebucht werden können.

Zunächst soll diese neue Funktion in Frankreich, den Niederlanden, Portugal und Großbritannien umgesetzt werden. Auf der nun politisch isolierten Insel gibt es bereits ein Pilotprojekt, das bis Ende 2020 auf Frankreich ausgedehnt werden soll. Danach sind die Niederlande, Portugal „und andere Märkte“ dran, schreiben die drei neuen Partner. Die „Partner-Fahrer“ von Uber sollen die Gelegenheit bekommen, bei Schulungen die Vorzüge von Elektroautos kennenzulernen.

Uber hat generell vor, mehr Elektrofahrzeuge einzusetzen, von denen sich Politiker vielerlei Couleur erfahrungsgemäß gerne blenden lassen. Da man sie auch bereits in Berlin buchen kann, ist davon auszugehen, dass der deutsche Markt von der neuen Allianz berührt werden wird.

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