Tesla Model Y Facelift kommt erst 2025

Das geplante Facelift für das Tesla Model Y mit dem Codenamen „Juniper“ wird erst 2025 kommen. Das bestätigt Tesla in einem „Tweet“ auf der Plattform X vom 11.2. Bestätigt wird das auch von den Carnews China.

Das Model Y bleibt 2024 unverändert. Tesla betont, dass es jetzt der "günstigste Zeitpunkt" sei, zu ordern. | Foto: Tesla
Das Model Y bleibt 2024 unverändert. Tesla betont, dass es jetzt der "günstigste Zeitpunkt" sei, zu ordern. | Foto: Tesla
Thomas Kanzler
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Nach dem Model 3 wird auch das Model Y überarbeitet werden. Doch nicht mehr 2024. Das bestätigte jetzt ein Post auf der Plattform „X“ von Tesla, nachdem wohl viele US-Kunden mit der Bestellung zögerten. Zu den US-Infos zur Verschiebung des Model Y Juniper kommt die Information aus China, dass auch dort 2024 keine Einführung des überarbeiteten Model Y mehr geplant ist. Diese Fakten soll ein Reporter der chinesischen Finanz-Nachrichtenagentur CLS von Tesla China erfahren haben – eine Bestätigung seitens des Unternehmens gibt es aber nicht.

Im November 2023 änderte Tesla China einige Details am Model Y

In China führte Tesla im November 2023 die mehrfarbige Ambientebeleuchtung ein, wie sie im Model 3 Highland verbaut ist. Außerdem optimierte man das Design der Aero-Räder der 19-Zoll-Gemini-Felgen. Und nachdem Tesla weltweit die Preise drastisch reduziert hat, bekamen wohl viele Kunden den Eindruck, dass es sich hierbei schon um einen Abverkauf des aktuellen Modells handle. In dem Post wird klar kommuniziert, dass es 2024 kein neu gestaltetes Model Y geben wird. Zusätzlich wirbt Tesla: Man müsse die Gegenwart als „die beste Zeit, um das meistverkaufte Elektrofahrzeug der Welt zu fahren“ sehen.

Hintergrund: Das Model 3 wurde erstmals zeitversetzt neu eingeführt: In China und Europa Ende 2023, die USA folgten erst jetzt. Und nachdem Model 3 und Model Y verwandt sind, kamen natürlich schon 2023 Gerüchte auf, wonach das Model Y Juniper bereits im Oktober 2024 in Produktion gehen solle. Dabei sollte auch „Juniper“ noch einfacher und günstiger zu bauen sein als die aktuelle Version.

 

Das Model Y wird in den USA in Fremont und Austin montiert. Dazu kommen Shanghai und Grünheide. Da das deutsche Werk bei einigen Teilen aber auf Lieferungen aus China angewiesen ist, dürfte die Produktion in beiden Werken parallel umgestellt werden. Auch hier könnten die USA zeitlich unabhängig folgen oder vorausgehen.

Was bedeutet das?

Das Model Y war 2023 das meistverkaufte Auto der Welt. Um hier das Volumen zu halten, bietet Tesla aktuell hohe Rabatte an. Um auch künftig Geld zu verdienen, soll das Nachfolgemodell noch günstiger produziert werden. Bessere Technik soll aber auch höhere Preise rechtfertigen, da auch Tesla Rendite braucht.

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