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Mercedes-Benz EQC soll keine Taxler elektrisieren

Das Elektrofahrzeug, das seit dem 6. Mai 2019 bestellt werden kann, ist nicht als Sondermodell „Das Taxi“ geplant.

Der Mercedes-Benz EQC hat zwar eine für Taxis passable Reichweite, ist aber derzeit nicht als Taxi geplant. (Foto: Daimler AG)
Der Mercedes-Benz EQC hat zwar eine für Taxis passable Reichweite, ist aber derzeit nicht als Taxi geplant. (Foto: Daimler AG)
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Dietmar Fund

Mit einem Netto-Basispreis unter der für die Bundesförderung magischen 60.000-Euro-Grenze kann man seit dem 6. Mai 2019 das Elektrofahrzeug Mercedes-Benz EQC bestellen. Es rollt im Werk Bremen als naher Verwandter des Modells GLC vom Band, das Taxi- und Mietwagenunternehmer bisher immerhin beim Umrüster ADLER Taxameter und Fahrzeugtechnik in München umbauen lassen können.

Der EQC 400 4MATIC leistet 300 kW/408 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 760 Newtonmetern, die zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse auf die Straße bringen sollen. Das Elektroauto soll gemessen nach der alten Messmethode NEFZ mit einem Speicher von 80 kWh eine Reichweite zwischen 445 und 471 Kilometer bieten. Sein Basispreis samt umfangreicher Serienausstattung beträgt 59.900 Euro (ohne MwSt.).

Laden kann man den schweren Stromer entweder in elf Stunden an einer Wallbox, die der Hersteller auch liefern kann, oder in rund 40 Minuten an einer Gleichstrom-Schnellladestation etwa des Konsortiums Ionity. Interessanterweise weisen die technischen Daten sogar eine zulässige Anhängelast von 1.800 Kilogramm bei 12 Prozent Steigung aus.

Wie der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBD) auf Anfrage von taxi heute mitteilte, wird der EQC bewusst zunächst nur ersten Kunden übergeben, die sich auf einer speziellen Webseite registriert und informiert haben, bevor sie im Herbst 2019 in die Schauräume der Händler kämen. Derzeit gebe es keine Planung, den EQC auch als Sondermodell „Das Taxi“ anzubieten.

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