Taxi-Bundesverband wählt neues Vorstandsmitglied

Der Taxi- und Busunternehmer Uwe Bischoff wurde als Nachrücker für den verstorbenen Gerd Gutendorf in den Vorstand des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen (BVTM) gewählt.

Uwe Bischoff betreibt auch Linienbusse und kennt sich daher mit den Förder-Gepflogenheiten im ÖPNV bestens aus. Das könnte auch der Taxi-Branche zugutekommen. (Foto: BVTM/Matthias Tüxen)
Uwe Bischoff betreibt auch Linienbusse und kennt sich daher mit den Förder-Gepflogenheiten im ÖPNV bestens aus. Das könnte auch der Taxi-Branche zugutekommen. (Foto: BVTM/Matthias Tüxen)
Dietmar Fund

Aus Fiersbach in Rheinland-Pfalz stammt der vielseitig engagierte Unternehmer Uwe Bischoff, der bei der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V. (BVTM) am 29. September 2022 in Berlin mit großer Mehrheit in den Vorstand gewählt wurde. Er rückt für seinen verstorbenen Landsmann Gerd Gutendorf aus Koblenz nach, nachdem die Versammlung beschlossen hatte, dessen Posten wieder zu besetzen. Bischoff stand als ein Einziger zur Wahl. Er war erst im Juni 2022 zum stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandes des Verkehrsgewerbes Rheinland e.V. gewählt worden.

BVTM-Präsident Herwig Kollar stellte den Rheinland-Pfälzer als Unternehmer vor, der alles im Bestand habe, was das Personenbeförderungsgesetz hergebe, nur keine Straßenbahnen. Das mittelständische Familienunternehmen Bischoff Touristik hat derzeit 238 Mitarbeitende und setzt insgesamt 190 Fahrzeuge ein. Zum Fuhrpark gehören Linien- und Reisebusse, Kleinbusse der Sprinter-Kategorie und eine Taxi-Flotte mit vier Standorten und Rollstuhlfahrzeugen. Uwe Bischoff hat das Unternehmen 1989 selbst gegründet.

Der Unternehmer erklärte, er wolle innerhalb des BVTM die Themen Mindestlohn, Krankenfahrten und die Ansiedlung des Taxis im Öffentlichen Personen-Nahverkehr begleiten und voranbringen. Für ihn muss das sowohl auf Bundesebene als auch bei der EU in Brüssel geschehen.

Uwe Bischoff war anfangs in der ersten Taxi-Erfa-Gruppe aktiv, hat dieses Engagement aber rasch an seine Tochter abgegeben. In dieser Woche war er auch beim Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) in Berlin. Eine solch lange Abwesenheit im Betrieb könne er sich nur erlauben, weil seine beiden Töchter zu Hause das Tagesgeschäft erledigten, sagte Bischoff zu taxi heute.

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