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„Cooles Outfit“ bei der Arbeit – Berufskleidungsbranche boomt

Neben der Schutzfunktion werden modische Aspekte immer wichtiger.

Heutzutage soll die Berufskleidung nicht mehr nur schützen, sondern auch schön sein. (Foto: DBL)
Heutzutage soll die Berufskleidung nicht mehr nur schützen, sondern auch schön sein. (Foto: DBL)
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Martina Weyh

Der erste Eindruck zählt: Auch im Job schauen Unternehmen, Kunden und die Arbeitnehmer selbst zunehmend auf den modischen Schick bei der Kleidung. „Gewünscht sind heute moderne, figurnahe Schnitte, gerne mit sportlich lässigem Touch“, so Corinna Horndahl, Produktentwicklerin beim Konfektionär teamdress. Dabei zählen besonders Farbe, Design und das Label. Mode als Entscheidungsmerkmal für Berufskleidung ist längst auch an der Werkbank, auf dem Bau oder bei Servicedienstleistern angekommen, so die Quintessenz aus aktuellen Analysen und Umfragen.

Und die Branche hat reagiert: Mietdienstleister wie die Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH (DBL) gehen mit vielfältigen Mietkollektionen auf die veränderten Wünsche ein. DBL Geschäftsführer Dirk Hischemöller setzt auf hohe Qualität im Entwicklungs- und Herstellungsprozess, bei dem, in enger Abstimmung mit den Konfektionären, die modischen Wünsche, die hochwertige Qualität der Materialien und die Verarbeitung in ein Produkt münden, dass im Arbeitsalltag von acht Stunden oder mehr optimal schützt und zugleich gerne getragen wird.

Verarbeitet würden zunehmend strapazierfähige und gleichzeitig atmungsaktive Gewebe, so der DBL-Geschäftsführer und bei den gewünschten körpernahen Schnitten seien Stretch-Elemente wichtig geworden, die dem Träger trotzdem die nötige Bewegungsfreiheit garantierten. Zugleich dürfe der modische Akzent nie zulasten der Qualität gehen. Selbstverständlich dazu gehöre zum Beispiel die 3-Nadel-Verarbeitung der Nähte für mehr Stabilität, ebenso wie Taschen, die unterschiedlichen Werkzeug- und Handgrößen ausreichenden Platz böten und Reflexpaspeln, die in der Dunkelheit für mehr Sicherheit sorgten. Ergänzt würden klassische Modelle heute oft durch Softshell- oder Wetterjacken mit Fleeceeinsatz, die auch separat getragen werden könnten.

Bemerkbar macht sich der neue Trend auch beim Umsatz: Laut einer Studie der IFH Köln wurde in der Branche erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro geknackt, ein Plus von acht Prozent zum Vorjahr.

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