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Volkswagen will schnell Mobilitätsdienstleister werden

Der Vorstandsvorsitzende kündigte als neue Strategie unter anderem an, weitere Dienste rund um Robotaxis und das Carsharing anzubieten.
In die Elektromobilität setzt Volkswagen neuerdings große Hoffnungen. (Foto: Dietmar Fund)
In die Elektromobilität setzt Volkswagen neuerdings große Hoffnungen. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Ein Eckpfeiler der Strategie des Volkswagen-Konzerns bis 2025 ist es, den „wachstumsstarken Markt rund um die Vermittlung von Fahrdiensten“ auszubauen. Um diesen Kern herum werde Volkswagen in den nächsten Jahren „in rascher Folge“ weitere Dienste wie Robotaxis, Carsharing oder Transport-on-Demand gruppieren. Das kündigte der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller am 22. Juni 2016 bei der 56. Ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens in Hannover an.

Müller stellte dort die „Together-Strategie 2025“ vor. Zu ihr soll eine „Elektrifizierungsoffensive“ gehören, die vorsieht, die Elektromobilität zu einem neuen Markenzeichen des Konzerns zu machen. Geplant seien bis 2030 mehr als 30 vollelektrische neue Fahrzeuge, auf die dann rund 25 Prozent Anteil des Absatzes entfallen würden.

Bereits um 2020 herum würden vollautonome Fahrzeuge auf den Markt kommen. Die kumulierten Investitionen für neue autonome Mobilitätslösungen würden mehrere Milliarden Euro betragen.

Anders als in einem zuvor veröffentlichen Bericht eines Wirtschaftsmagazins hat sich der Vorstandsvorsitzende nicht zur Zukunft der Dieselmotorentechnologie geäußert. Er sagte nur pauschal, man werde weiterhin intensiv an der Umweltverträglichkeit der Diesel- und Benzinmotoren arbeiten.

Die Taxi-Branche dürfte interessieren, dass das Effizienzprogramm Müllers vorsieht, bei den Sachinvestitionen „diszipliniert die notwendigen Prioritäten zu setzen“. Man werde auch 2016 sehr genau auf die Kosten schauen.
 

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