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Tesla-Rückruf wegen ein paar Schrauben

Da bei älteren Tesla Model S Schrauben an der Servolenkung von Bosch korrodieren können, hat der Hersteller alle weltweit betroffenen Kunden angeschrieben.
Der freiwillige Rückruf betrifft die Servolenkung, die Bosch zuliefert. (Foto: Bosch)
Der freiwillige Rückruf betrifft die Servolenkung, die Bosch zuliefert. (Foto: Bosch)
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Dietmar Fund

Weil an Elektrofahrzeugen vom Typ Model S in sehr kalten Gegenden, in denen häufig Calcium- oder Magnesium-haltige Streumittel benutzt werden, Schrauben an der Servolenkung korrodieren können, hat der Hersteller einen weltweiten freiwilligen Rückruf gestartet. Er betrifft rund 123.000 vor April 2016 gebaute Fahrzeuge dieses Typs.

Tesla betont, es seien bisher wegen dieses Fehlers noch keine Unfälle aufgetreten. Sollte es zu einem Ausfall kommen, sei das Fahrzeug noch lenkbar. Es fehle lediglich die Servounterstützung. Man wolle weltweit an allen Model S dieser Bauzeit die betroffenen Bauteile tauschen, um sicherzustellen, dass sie später auch in allen Regionen der Welt einsetzbar seien.

Der Hersteller schrieb den betroffenen Kunden per E-Mail, sie würden informiert, sobald die Tauschteile in ihrer Region verfügbar seien. Der Tausch dauere ungefähr eine Stunde.

Von der Aktion könnten auch einige wenige Taxi- und Mietwagenunternehmer betroffen sein, die ihr Tesla Model S in der entsprechenden Zeit neu oder gebraucht gekauft haben. Wegen der Reichweite stieß das Elektrofahrzeug auf großes Interesse im mobilen Gewerbe, bis das neue Eichrecht in Kraft trat und eine Zulassung als Taxi oder Mietwagen einige Zeit lang nicht mehr möglich war. Seit dem 19. Februar 2018 ist der Tesla Model S mit einem Taxi- oder Mietwagen-Paket über INTAX bestellbar und kann einer Konformitätsprüfung unterzogen werden.
 

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