Prius III: Rückruf wegen Bremsproblemen

Toyota hat erneut mit Qualitätsproblemen zu kämpfen und muss weltweit 242.000 Autos in Werkstätten beordern. Betroffen sind die Hybridmodelle und hier vor allem der Prius – wegen eines möglichen Defekts an den Bremsen.
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Von den 242.000 Rückrufen weltweit betreffen 233.000 den Toyota Prius III und dort Modelle aus dem Produktionszeitraum März bis Oktober 2009. 4.381 Exemplare des Prius III sind laut Toyota in Deutschland betroffen. Hinzu kommen rund 9. 000 Lexus HS 250h, hier allerdings keine Modelle in Europa.

Das Bremssystem dieser Hybridfahrzeuge könne aufgrund von Materialermüdung undicht werden und ein möglicher Leistungsabfall beim Bremsbeschleuniger zu einer Verzögerung beim Bremsen führen. Berichte über Unfälle oder Schäden in Folge der Probleme gibt es laut Toyota zum Glück noch keine.

Die Fahrzeughalter der betroffenen Fahrzeuge werden über das KBA ermittelt und von Toyota angeschrieben. In der Werkstatt wird das betroffene Bauteil überprüft und gegebenenfalls kostenfrei ausgetauscht. Der Werkstattaufenthalt soll rund drei Stunden dauern.

Vor gut drei Jahren wurden rund 4.000 Prius III-Besitzer in Deutschland schon einmal wegen möglicher Bremsprobleme in die Werkstatt gerufen (wir berichteten). Generell häuft sich die Anzahl der Rückrufaktionen enorm – auch bei anderen Herstellern: Daimler, VW, Ford, Honda, BMW, Nissan, Mitsubishi – kaum ein Autobauer, der in den letzten zwei Jahren nicht zur Nachbesserung rief. Experten machen für die Häufung der Rückrufe vor allem den immer härter werdenden Kosten- und Zeitdruck auf die Zulieferer verantwortlich.

 

(sk)
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