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Lage der Lade-Steckdose prägt Unfallkosten

Beim 5. Allianz Autotag gab das Allianz Zentrum Technik Hinweise zur Reparatur von Unfallschäden an Elektro- und Hybridfahrzeugen.
Einen Ladeanschluss an der Flanke wie beim Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybriden finden die Unfallforscher besser als einen am Bug des Fahrzeugs. (Foto: Dietmar Fund)
Einen Ladeanschluss an der Flanke wie beim Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybriden finden die Unfallforscher besser als einen am Bug des Fahrzeugs. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Fahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieb sind zu einem Viertel seltener in Unfälle verwickelt als solche mit Verbrennungsmotoren. Dafür sind bei ihnen die Schäden um etwa 25 Prozent teurer. Das berichtete Dr. Christoph Lauterwasser, Geschäftsführer des Allianz Zentrums für Technik (AZT), beim 5. Allianz Autotag in Ismaning, dessen Gastgeber sein Institut gewesen ist.

Laut dem Unfallforscher sind für die niedrigere Unfallbeteiligung von Elektro- und Hybridfahrzeugen in erster Linie deren noch geringere Fahrleistungen verantwortlich. Zum Einfluss des vorausschauenden Fahrens, zu dem insbesondere Elektrofahrzeuge erziehen, konnte er noch nichts Konkretes sagen.

Lauterwasser machte darauf aufmerksam, dass die Ladesteckdosen an Elektroautos und an Plug-in-Hybriden möglichst nicht in einem Bereich liegen sollten, in dem sie schon bei kleineren Auffahrunfällen beschädigt würden. Bei einer Platzierung am Bug sollten sie möglichst hoch sitzen. Für besser hält er eine Anbringung an der weniger gefährdeten Fahrzeugflanke.

Ein weiterer Faktor für die Höhe etwaiger Unfallschäden ist die Batterie, die bei einem Elektroauto bis zu einem Drittel des Fahrzeugpreises ausmacht. Sie sollte so untergebracht sein, dass sie nicht schon bei leichteren Unfällen beschädigt wird, weil die Reparatur von Elektroautos Spezialwerkstätten erfordert und damit oft weite Wege mit sich bringt.
 

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