Ubers Dreifaltigkeit

Mitarbeiter des Jobcenters sitzen an der Quelle, wenn es um Informationen über die Leistungsbezieher geht, die aufgrund zu niedriger Arbeitszeiten aufstocken. Es zeigt sich: Erstaunlich viele Fahrer für Plattformbetreiber bekommen Geld vom Arbeitsamt.
Bild: T. Kanzler
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Thomas Kanzler
Wenn Bürgergeld, Teilzeit und Schwarzarbeit zusammentreffen

Mitarbeiter des Jobcenters bestätigten, dass es auffällig sei, dass besonders viele Fahrer von Uber und Bolt nur Teilzeit arbeiten und somit auf Zusatzleistungen angewiesen seien. Dies sei im Bereich der Fahrdienstleistungen eigentlich unüblich. Das Jobcenter äußerte den Verdacht, dass neben offiziellem Einkommen und staatlicher Unterstützung Schwarzarbeit eine erhebliche Rolle spielen könnte. Der Zoll spricht sogar von einer Art „Drittellösung“ – ein Drittel reguläres Einkommen, ein Drittel Bürgergeld, ein Drittel Schwarzlohn. Um dieser Praxis auf die Spur zu kommen, greifen die Ermittler auf Fahrerdaten aus den Apps zu.

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Artikel Ubers Dreifaltigkeit
Seite 13 | Rubrik Gewerbepolitik
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