Mindestpreis und Himmelspforte
in München hat der Stadtrat endlich beschlossen, was viele im Gewerbe lange gefordert haben: „Mindestbeförderungsentgelte für Mietwagen“. Ein technischer Begriff, der trocken klingt und doch einen Nerv trifft. Denn hinter ihm steht die schlichte Frage, was eine Fahrt eigentlich kosten darf - und wer am Ende den Preis zahlt.
Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland spricht von einem „Akt der Vernunft“. TMV-Präsident Thomas Kroker formuliert es noch deutlicher: „Jahrelang mussten Taxiunternehmer zusehen, wie Mietwagenflotten zu Preisen agierten, die weder betriebswirtschaftlich noch sozialversicherungsrechtlich darstellbar sind.“ München setzt - nach Köln - damit mit den Mindestpreisen für Mietwagen ein Zeichen. Es bleibt zu hoffen, dass andere Städte folgen. Ob daraus tatsächlich ein bundesweiter Trend werden kann, bleibt offen - aber die richtige Richtung ist gesetzt.
Dann ist da noch der Blick in eine andere Welt – in die des Kinos. Im Film „Ein Münchner im Himmel – der Tod ist erst der Anfang“ landet ein Taxifahrer im Jenseits und stellt fest, dass dort nicht alles nach seinen Wünschen läuft. Wiggerl, gespielt von Maximilian Brückner, trifft eher auf Selbstfindung – statt, wie gehofft auf Stammtisch. Er wird kurzerhand in seine alte Welt zurückgeschickt. Man könnte sagen: Auch das ist eine Form von Regulierung.
Was beide Geschichten verbindet, ist die Idee der zweiten Chance. Für den Markt, der sich neu austarieren muss. Für einen Fahrer, der auf Erden noch etwas zu klären hat. In beiden Fällen geht es um die Übernahme von Verantwortung – für das eigene Handeln und für die, die darauf angewiesen sind, dass sich jemand ihrer Belange annimmt.
Der Kinostart des Films „Ein Münchner im Himmel – der Tod ist erst der Anfang“ ist am 14. Mai. Der Filmverleih hat uns 10 x 2 Kinokarten für den Film zu Verfügung gestellt, die wir verlosen. Senden Sie uns bis zum 6. Mai eine E-Mail mit dem Stichwort „Münchner im Himmel“ mit Ihrem Namen und Ihrer vollständigen Adresse an redaktion@taxi-heute.de . Die Verlosung der Karten findet unter notarieller Aufsicht statt.
Thomas Kanzler
Chefredakteur taxi heute
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