TMV: Demo von Taxigruppe Berlin ist das richtige Zeichen für die Politik

Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland e.V. rief zur Demo auf. Am 11. März sammelten sich über 200 Fahrer und Fahrerinnen vor dem Abgeordnetenhaus in Berlin.

Insgesamt über 200 Taxis demonstrierten um das Berliner Abgeordnetenhaus.| Foto: Erkan Özmen
Insgesamt über 200 Taxis demonstrierten um das Berliner Abgeordnetenhaus.| Foto: Erkan Özmen
Thomas Kanzler

„Wir haben als TMV gerne zur Demonstration für Mindestentgelte für Mietwagen der Taxigruppe Berlin über unsere sozialen Netzwerke aufgerufen. Es ist klasse, dass Taxi-unternehmer für ihre Interessen auf die Straße gehen. Solche Zeichen braucht es für die Politik.“ so Patrick Meinhardt, der Bundesgeschäftsführer des Taxi- und Mietwagen-verbandes Deutschland (TMV), der selbst leider aufgrund seines Long-Covid-Reha-Aufenthaltes nicht dabei sein konnte.

 

Der TMV war mit seinem neuen Büroleiter Philip Schmidt bei der Taxi-Demonstration vor dem Berliner Abgeordnetenhaus vertreten:

„Uns ist es als TMV wichtig ein klares Zeichen zu setzen, dass die Taxiunternehmer in der Bundeshauptstadt uns an ihrer Seite haben. Dabei interessiert uns in erster Linie nicht, wer wo organisiert ist, sondern dass die Verantwortliche aus Politik und Verwaltung zum schnellen Handeln aufgefordert werden.“

Zusammen mit Erkan Özmen, einem der Hauptorganisatoren der Taxigruppe Berlin, konnte Philip Schmidt vollkommene Übereinstimmung in der Forderung nach Mindestentgelten bei Mietwagen in Berlin feststellen.

„Wir demonstrieren und kämpfen dafür, dass das Mindestbeförderungsentgelt endlich kommt, damit wir auf gleicher Augenhöhe konkurrieren können. Wettbewerb muss Regeln und Pflichten haben. Wir haben als Taxi-Unternehmer keine Angst vor Konkurrenz, weil wir besser sind“, brachte es Erkan Özmen auf den Punkt.

„Wir sind als TMV sehr begeistert darüber, dass mit 95 Taxen unmittelbar in der Niederkirchener Straße, weiterhin 60 auf der Stresemannstrasse und mindestens 40 weiteren Kollegen, die ihre Wagen woanders abgestellt haben, über 200 Taxifahrer und -Fahrerinnen gezeigt haben, wie wichtig jetzt die richtige Politik ist. An die 2000 illegale Mietwagen ohne Konzession auf Berlins Straßen und zugleich die offensichtliche Strategie von Uber sich mit dem Einsatz von horrenden Geldmengen durch Sponsoring- und Marketingmaßnahmen in der Hauptstadt einkaufen zu wollen, machen deutlich, welch dringender Handlungsbedarf notwendig ist“, erklärten Patrick Meinhardt und Philip Schmidt für den TMV.

Der TMV unterstütze die Forderung des verkehrspolitischen Sprechers der SPD im Abgeordnetenhaus Tino Schopf in vollem Umfang, eine Task-Force gegen Kriminalität im Mietwagengewerbe zu gründen. Steuer- und Sozialleistungsbetrug müssten ohne Wenn und Aber geahndet werden.

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