Taxi- und Mietwagenverband drängt auf klare Regeln: Austausch mit CDU/CSU-Fraktion

In Berlin sprach der TMV mit Steffen Bilger über Mindesttarife, Bürokratieabbau und das Verbrenner-Aus. Der Verband fordert Planungssicherheit und eine technologieoffene Verkehrspolitik für das Taxi- und Mietwagengeschäft.
Treffen unseres TMV-Präsidenten Thomas Kroker und unseres TMV-Hauptgeschäftsführers Patrick Meinhardt mit dem 1. Parlamentarischen Geschäftsführers der CDU-CSU-Fraktion Steffen Bilger. | Foto: TMV
Treffen unseres TMV-Präsidenten Thomas Kroker und unseres TMV-Hauptgeschäftsführers Patrick Meinhardt mit dem 1. Parlamentarischen Geschäftsführers der CDU-CSU-Fraktion Steffen Bilger. | Foto: TMV

Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) hat sich in Berlin mit Steffen Bilger, dem Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zu einem politischen Gespräch ausgetauscht. An dem Treffen nahmen TMV-Präsident Thomas Kroker und Hauptgeschäftsführer Patrick Meinhardt teil. Ziel war es, den regelmäßigen Dialog zwischen der Branche und politischen Entscheidungsträgern fortzusetzen.

Themen des Gesprächs

Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle verkehrs- und branchenpolitische Themen. Dazu gehörten die Einführung von Mindesttarifen und Festpreiskorridoren im Taxi- und Mietwagengewerbe, die technologieoffene Förderung alternativer Antriebe sowie die Ablehnung eines generellen Verbrennerverbots.
Weitere Gesprächspunkte waren der Umgang mit unlauterem Wettbewerb durch Plattformanbieter wie Uber sowie die Kritik an neuen bürokratischen Anforderungen, etwa der geplanten „Kleinen Fachkunde“.

Bilgers verkehrspolitische Erfahrung

Steffen Bilger gilt als ausgewiesener Kenner der Verkehrspolitik. Er war unter anderem Mitglied des Verkehrsausschusses, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Berichterstatter der Union für alternative Antriebe. Zudem leitete er den Parlamentskreis Elektromobilität und war Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Kontinuierlicher Dialog vereinbart

Beide Seiten betonten die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen Politik und mittelständischer Taxi- und Mietwagenbranche. Bereits am Tag seiner Wahl zum Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer hatten Bilger und Meinhardt vereinbart, in regelmäßigem Kontakt zu bleiben. Der TMV sieht in der fortlaufenden Kommunikation mit politischen Entscheidungsträgern eine zentrale Voraussetzung, um die Interessen der Branche in Berlin wirksam zu vertreten. (Quelle: TMV)

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