Das 100.000ste INTAX-Taxi ging nach München

Beim Toyota-Händler DiT München GmbH nahmen die beiden Geschäftsführer des Taxi Centers Ostbahnhof ein Hybrid-Taxi vom Typ Prius+ in Empfang.

Taxi-Verkaufsberater Atilla Döger (v.l.), Werner Gaschler (Verkaufsleiter Gewerbekunden) und Florian Korherr (Geschäftsführer) übergaben das 100.000ste INTAX-Taxi an Ünal Kücüksahin und Deniz Köse. (Foto: Dietmar Fund)
Taxi-Verkaufsberater Atilla Döger (v.l.), Werner Gaschler (Verkaufsleiter Gewerbekunden) und Florian Korherr (Geschäftsführer) übergaben das 100.000ste INTAX-Taxi an Ünal Kücüksahin und Deniz Köse. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Mitten in der Corona-Krise des Taxi-Gewerbes hatten Werner Gaschler, Verkaufsleiter Gewerbekunden beim Münchner Toyota-Händler DiT München GmbH, und sein Taxi-Verkaufsberater Atilla Döger am 16. Oktober 2020 einen Grund zu feiern: Sie übergaben das 100.000ste bei INTAX gefeierte Taxi an die beiden Geschäftsführer der Taxi Center Ostbahnhof GmbH. Ünal Kücüksahin und Deniz Köse nahmen einen Toyota Prius+ in Empfang.

„Das Jubiläumsfahrzeug hätte auch ein anderes Modell sein können“, sagte Gaschler zu den beiden Taxiunternehmern. „Wir sind stolz darauf, dass es der von uns für unseren guten Kunden bestellte Prius+ geworden ist. Kein anderer hat dieses Auto so verdient wie Sie.“ Der Verkaufsleiter Gewerbekunden erinnerte daran, dass INTAX nunmehr seit 26 Jahren Taxis entwickle und umrüste. Das Taxi Center Ostbahnhof sei ein Hybrid-Pionier gewesen und habe seine Mercedes-Taxis nach und nach weitgehend durch Toyota Prius+ ersetzt.

Das stimmt freilich nur zum Teil: Zu den 52 Fahrzeugen des Taxi Centers Ostbahnhof zählen auch vier LEVC TX und ein Tesla Model S. Deniz Köse betreibt außerdem weiterhin sein Taxiunternehmen Taxi Duschl, das 20 E-Klassen einsetzt. Wie er auf Anfrage erklärte, sind seine Fahrer auf dieses Modell gepolt und lassen sich nicht für den Toyota Prius+ erwärmen.

Weil der Prius+ schon nicht mehr bestellbar ist, hat sich das Autohaus DIT genügend vorproduzierte Fahrzeuge reserviert, um seine Kundschaft auch 2021 mit ihm bedienen zu können. Ünal Kücüksahin hat sich davon schon zehn gesichert. Taxi-Verkaufsberater Atilla Döger hofft außerdem, mit den neuen Hybrid-Limousinen Toyota Camry und Lexus ES 300h auch E-Klasse-Fahrer ansprechen zu können. Ein paar selbstfahrende Unternehmer hat er schon von den Vorzügen des Kompakt-SUV RAV4 Hybrid überzeugen können, während die Abkömmlinge des Peugeot-Konzerns mit Toyota-Emblem bislang eher „Einzelschicksale“ sind.

Die Taxis des Taxi Center Ostbahnhof werden seit gut eineinhalb Jahren wieder vom Autohaus DIT betreut und nicht mehr vom inzwischen vom Markt verschwundenen Händler Krömer in Ismaning. Zu ihm war Gründer Peter Köhl gewechselt, nachdem sein Verkäufer und sein Service-Ansprechpartner dorthin angeheuert hatten. Mittlerweile hat Atilla Döger den Service so organisiert, dass die Taxi-Kunden von DiT wie zuvor in Ismaning Vorrang genießen und bei Störungen eine schnelle Diagnose gestellt bekommen. Zur regulären Wartung bekämen sie rasch einen „Wartetermin“, verspricht er. Die Taxifahrer können dann eine Pause im Autohaus verbringen, während ihr Taxi seinen Service bekommt.

Laut Jörg Hatscher, geschäftsführender Alleingesellschafter von INTAX, war die statistische Wahrscheinlichkeit, dass das 100.000ste Taxi ein Toyota würde, aufgrund der vielen Aufträge von Toyota am höchsten. Dass es gerade der Prius+ des Taxi Center Ostbahnhof gewesen sei, sei tatsächlich reiner Zufall gewesen. Wegen der Corona-Pandemie hat INTAX übrigens zur Übergabe nur eine Urkunde geschickt und niemanden zur persönlichen Gratulation.

Toyota war der zweite Hersteller, für den das vor 24 gegründete Unternehmen als Entwicklungs- und Umrüstpartner die Serienproduktion von Taxis und anderen Sonderfahrzeugen begonnen hat. Der erste war Mazda. INTAX zählt jeweils ab dem Jahresbeginn auch, wie viele Fahrzeuge welcher Hersteller mit welchem Umfang zu Sonderfahrzeugen umgebaut werden. Hatscher weiß also ganz genau, wer seine wichtigsten Kunden sind. Weil auf Toyota mehrere Marken folgen, die nahe beieinanderliegen, möchte er den nach Stückzahlen zweitwichtigsten Taxi-Kunden lieber für sich behalten.

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