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Reger Austausch beim VW-Taxi-Abend

Am 5. Ortenauer VW-Taxi-Abend erfuhren rund drei Dutzend Taxiunternehmer viel Neues von den Taxi-Plänen der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Michael Klyscz stellte sich als Taxi-Ansprechpartner für die Pkw-Modelle vor und berichtete über die wieder einsetzenden Taxi-Auslieferungen. (Foto: Dietmar Fund)
Michael Klyscz stellte sich als Taxi-Ansprechpartner für die Pkw-Modelle vor und berichtete über die wieder einsetzenden Taxi-Auslieferungen. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Volkswagen ist bei den Taxi-Modellen auf Pkw-Basis wieder lieferfähig. Diese frohe Botschaft überbrachte Michael Klyscz, seit dem Herbst 2018 Taxi-Ansprechpartner der Marke für die Pkw-Taxis, beim 5. Ortenauer VW-Taxi-Abend. Er fand am 12. Februar 2019 schon zum dritten Mal beim Offenburger Autohaus Graf Hardenberg statt. Dessen Vertriebsleiter für Pkw und Nutzfahrzeuge, Matthias Glocker, sorgte für einen angenehmen Rahmen für den traditionellen Erfahrungsaustausch, bei dem auch die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge und der Taxi-Service mit vertreten sind.

Michael Klyscz informierte die drei Dutzend Teilnehmer detailliert über die genauen Einsatzzeitpunkte der Taxi-Produktion der Baureihen Passat, Sharan und Touran. Er sagte ihnen gleich auch, wie lange sie bestellbar sein werden, weil dem Passat diesem Jahr eine Modellpflege bevorsteht und eine für den Touran schon in Sicht ist. Zum Sharan, der seit Ende 2018 wieder als Taxi bestellt werden kann, hatte er eine wichtige Information: Da für ihn die Kunstlederausstattung ab Werk im Nu vergriffen war und nicht mehr geliefert werden kann, gibt es jetzt die Möglichkeit, über den Zulieferer Rau Kunstleder-Schonbezüge zu bestellen.

Gar nicht mehr bestellen können Taxi- und Mietwagenunternehmer den Golf Variant. Auch alle Erdgas-Varianten der Pkw seien als Taxi gestrichen worden, berichtete Klyscz.

Joachim Flämig, Taxi-Ansprechpartner für die Nutzfahrzeuge, musste ebenfalls von einer Streichung berichten. Den auf der Europäischen Taximesse als Taxi präsentierten großen Transporter Crafter Kombi wird es nun doch nicht ab Werk geben. Flämig muss daher seine bisherige Interimslösung zur Dauerlösung machen. Sie besteht aus einem verglasten Kastenwagen mit dem für die Ansteuerung der Taxi-Alarmanlage und des Taxi-Dachzeichens programmierten Modul KFG (das früher Multifunktionssteuergerät hieß) und den Hersteller-Informationen für die Konformitätserklärung. Den Ausbau mit auf Schienen verschiebbaren Sitzen und/oder Rollstuhlverankerungen sowie die Seitenverkleidung und die Verkabelung der Taxi-Einbauten müssen dann Umrüster wie AMF-Bruns, Schnierle und dergleichen übernehmen.

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung, bei der taxi heute als einziges Fachmagazin vertreten war, und über die Zukunftsgedanken der Markenvertreter auch zur Elektromobilität bringt taxi heute in der Ausgabe 3-4/2019.

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