Opel will sein Nutzfahrzeug-Geschäft ausbauen

Neue Ausrüstungen ab Werk und Umbauten Externer sollen auch Kunden in der Personenbeförderung verstärkt ins Visier nehmen.
Julian Kloka ist als Produktmanager für den T6- und Vito-Konkurrenten Vivaro verantwortlich. (Foto: Harald Dawo/Opel)
Julian Kloka ist als Produktmanager für den T6- und Vito-Konkurrenten Vivaro verantwortlich. (Foto: Harald Dawo/Opel)

Da ein Großteil der leichten Nutzfahrzeuge über Umrüster verkauft wird, möchte Opel diesen Zweig für seinen Transporter-Baureihen Combo, Vivaro und Movano weiter ausbauen. Dazu dienen vier Stufen der Zusammenarbeit. Bei der ersten werden Umrüstungen bereits im Werk vorgenommen, bei der zweiten im Auftrag von Opel bei einem Externen. Die dritte Stufe betrifft Umrüster, die von Opel zertifiziert sind, die Umbauten aber in Eigenregie vornehmen und dafür eine zweite Rechnung stellen. So ist es auch bei der vierten Stufe, den Umrüstern, die ihre Lösungen unabhängig von Opel anbieten und oftmals von den Opel-Händlern regional empfohlen werden. Das berichtete Peter Kuhn, der als Produktmanager auch für das Einpreisen aller drei Nutzfahrzeug-Baureihen von Opel in Europa verantwortlich ist, am 23. Juni 2016 in Frankfurt am Main.

Wie der für das „Zugpferd“ Vivaro zuständige Produktmanager Julian Kloka gegenüber taxi heute ergänzte, finden sich die für das mobile Gewerbe interessanten Umrüstungen zu Rollstuhl-gerechten Fahrzeugen in den Kategorien drei und vier wieder. Während Opel die völlig eigenständig arbeitenden Umrüster nicht aufführe, seien die von Opel zertifizierten auf der speziellen Internetseite von Opel für seine Nutzfahrzeuge aufgeführt. Über ihre Lösungen informierten dort pdf-Dateien.

Rollstuhl-gerechte Fahrzeuge findet man unter dem Stichwort Mobilitätshilfen, bei dem ein Movano abgebildet ist. Aufgeführt sind vier Umbaulösungen von AMF-Bruns, Jelschen, MobiTEC und Schoon. Für jede ist eine eigene pdf-Datei hinterlegt. Drei davon sind als Beispiele im Download-Bereich unterhalb dieser Meldung abrufbar.

Den deutschen Nutzfahrzeug-Markt bearbeite seine Marke mit mehr als 100 spezialisierten Händlern, die unter anderem über spezialisierte Verkäufer verfügten, berichtete Kloka. Nachfragen von Taxi- und Mietwagenunternehmern nach den Nutzfahrzeugen bearbeiteten die Taxi-Zenten mit. Eine Trennung zwischen Pkw und Nutzfahrzeugen wie im Volkswagen-Konzern gebe es im Taxi-Verkauf von Opel nicht.
 

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