Rolliverträge: LTV führt erste Gespräche

Der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes möchte analog zu den Rahmenverträgen für normale Krankenfahren auch einen Rahmenvertrag für nicht umsetzbare Rollstuhlfahrer abschließen.

Martin Kammer will auch für Krankenfahrten von Rollstuhlfahrern einheitliche Tarife mit den Kassen vereinbaren. (Foto: Dietmar Fund)
Martin Kammer will auch für Krankenfahrten von Rollstuhlfahrern einheitliche Tarife mit den Kassen vereinbaren. (Foto: Dietmar Fund)

Der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) hat in den zurückliegenden zwölf Monaten drei Taxi-Stammtische in Hermsdorf, Ebeleben und Ohrdruf im Landkreis Gotha speziell für Taxi- und Mietwagenunternehmer mit Rollstuhlfahrzeugen durchgeführt. Nach diesen Stammtischen hat Hauptgeschäftsführer Martin Kammer am 14. November 2017 ein erstes Sondierungsgespräch für einen Rahmenvertrag beim Verband der Ersatzkassen (vdek) geführt. Das berichtete er auf der Mitgliederversammlung der Fachvereinigung Personenverkehr des LTV, die am 18. November 2017 in Erfurt stattfand.

Neben den Krankenfahrten sind für die Anbieter von Rollstuhlfahrzeugen auch selbst bezahlte Fahrten interessant. Für diesen Bereich hatte Kammer eine weitere interessante Botschaft: Im Kyffhäuserkreis sei es erstmals gelungen, einen speziellen Rollstuhltarif einzuführen. Den habe es zuvor nirgendwo in Thüringen gegeben.
 

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