Reifendruckkontrollsysteme verteuern den Wechsel

Auch ein Verband von Fuhrparkmanagern weist darauf hin, dass der Zwangseinbau den Reifenwechsel künftig aufwändiger und teurer macht.
Dietmar Fund

Wer jetzt ein Taxi neu zulässt, sollte sich vergewissern, ob es bereits ein für alle Neuwagen ab dem 1. November 2014 verpflichtendes Reifendruckkontrollsystem (RDKS) hat. Diese Systeme verteuern die Reifen der Erstausstattung, verlängern die Arbeiten bei der Umbereifung und machen auch sie teuer. An diesen höheren Kosten käme niemand vorbei, warnt der VMF, der Verband herstellerunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften.

Bei Systemen, die mit Sensoren im Reifen und der Funkübertragung arbeiten, könne ein Radsatz für die Umbereifung jetzt mehrere Hundert Euro mehr kosten. Außerdem könne der Radwechsel wegen des erhöhten Wartungs- und Montageaufwands erheblich länger dauern. Solche batteriebetriebenen Systeme reagierten aber schneller und sensibler, schreibt der VMF.

Ähnliche Aussagen hatte vor ein paar Monaten schon der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk getroffen (taxi heute berichtete).

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