Werbung
Werbung
Werbung

Seat denkt über Taxi-Paket für den Leon ST nach

Der kompakte Kombi auf Golf-Basis könnte durchaus als „Zweittaxi“ eingesetzt werden, weil sein Kofferraum einige pfiffige Details aufweist.
Werbung
Werbung
Dietmar Fund

Der neue Seat Leon ST hätte das Zeug, als kompaktes Taxi ein würdiger Nachfolger des ausgelaufenen Exeo ST zu werden. Wenn der Taxifahrer den höhenverstellbaren Beifahrersitz auf die halbe Höhe gebracht hat, haben dahinter auch größere Fahrgäste noch ausreichende Kniefreiheit. Wird dazu noch der Längsverstellbereich der Vordersitze nicht ganz ausgenutzt, sitzen drei Fahrgäste im Leon ST sehr gut, weil ohne Glasdach auch die Kopffreiheit im Fond in Ordnung geht. Auch der Zustieg hinten ist bequem. Den Mittelsitz mit integriertem Dreipunktgurt sollte man aber höchstens schlanken Jugendlichen zumuten. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Fahrvorstellung Anfang April 2014.

Das schicke Kombi-Heck gefällt durch eine weit öffnende Heckklappe, eine niedrige Ladekante und einen gut geschnittenen, recht großen Kofferraum. Mit dem einfach absenkbaren doppelten Laderaumboden wächst er noch ein Stückchen nach unten, während sich nach dem Ziehen von zwei Hebeln links und rechts im Laderaum die Rücksitzlehnen absenken und eine nur leicht ansteigende Ladefläche entsteht.

Die Laderaumabdeckung können Taxifahrer sogar eingebaut lassen, bis sie diese Erweiterung des Laderaums in Anspruch nehmen. Sie ist nämlich sauber in Schienen geführt und muss nicht mühsam eingefädelt werden. Will man sie zurückschieben, drückt man nur die Zunge vorn nach unten und entriegelt sie damit. Anschließend schnellt sie von alleine nach vorn.

Der Seat Leon ST wird von zwei TDI mit 1,6 oder 2,0 Litern Hubraum angetrieben, die zum Teil auch mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG als Automatik zu haben sind. Für das mobile Gewerbe könnte auch die quirlige Erdgas-Variante 1.4 TGI mit 81 kW/110 PS interessant sein, die mit 15 Kilogramm Erdgas bis zu 430 Kilometer weit kommen soll. Allerdings ist sie nur mit Schaltgetriebe zu haben und kostet 2.000 Euro (brutto) mehr als der 1,4-l-Benziner, auf dem sie basiert.

Christian Voß, Leiter Innendienst Flotte der Seat Deutschland GmbH, prüft momentan die Nachfrage nach einem Taxi-Paket für den Leon ST. Erste Anfragen von Händlern sowie auch von Intax liegen bereits vor. Voß ist sehr am Feedback von Taxiunternehmern interessiert, die er gerne per E-Mail entgegennimmt (firmenkunden@seat.de).

Hier geht es zur Bildergalerie des Seat Leon ST.

Printer Friendly, PDF & Email
Logobanner Liste (Views)
Werbung