Ausführliches Facelift für den Fiat Ducato

Das geräumige Großraumtaxi wird technisch aufgerüstet und bekommt ein neues Cockpit.
Dietmar Fund

Als sechste Generation verkauft Fiat das ausführliche Facelift seiner Transporter-Baureihe Ducato, das am 12. Mai 2014 in den Verkauf geht. Den neu geformten Bug kennzeichnet ein nun dreiteiliger Stoßfänger, der bei kleineren Remplern die Reparaturkosten senken dürfte. Außerdem kann man beim aufgefrischten Modell auch LED-Scheinwerfer bestellen.

Im Cockpit finden die Fahrer außer neu gestalteten Sitzen und Ablagen für Dokumente auch Halter für Smartphones und Tablet-PC vor. Alle Radios können ein Handy via Bluetooth einbinden und MP3-Dateien abspielen. Das Topmodell hat einen berührungsempfindlichen Fünf-Zoll-Farbmonitor, der auch das Bild der Rückfahrkamera und des Navigationssystems zeigt.

Wie bisher haben die Ducato die Schleuderhilfe ESP. Neuerdings berücksichtigt es aber den Ladezustand des Fahrzeugs, enthält eine Berganfahrhilfe und bietet eine elektronische Überschlagsvermeidung. Am Fahrwerk und der Karosserie wurden Verstärkungen vorgenommen und an der Leistung der Bremsen haben die Ingenieure auch gefeilt.

Angetrieben werden die „Goldesel“ von Fiat von Vierzylinder-Dieselmotoren. Weil es sich um ein Facelift handelt, sind sie nach der Abgasnorm Euro 5+ und noch nicht nach Euro 6 eingestuft. Der kleinste hat 2 Liter Hubraum und leitet 84 kW/115 PS sowie ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmetern über ein Fünfganggetriebe an die Vorderräder. Den 2,3-l-Motor gibt es mit 95 kW/130 PS und einem maximalen Drehmoment von 320 Newtonmetern sowie mit 110 kW/150 PS und 350 Newtonmetern. Beide haben serienmäßig sechs Vorwärtsgänge. Dies gilt auch für das Topmodell 3.0 MultiJet. Es leistet 132 kW/180 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern. Für die 2,3-l-Triebwerke und den 3-l-Motor kann man auch das automatisierte Schaltgetriebe Comfort Matic bestellen.

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