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Nürnberger und Erlangener Taxifahrer demonstrierten

Bei einer großen Aktion redete die Taxi-Branche aus Nürnberg, Erlangen und der Region mit namhaften Politikern über das unlautere Auftreten neuer Wettbewerber.

Vor der Gaststätte Gutmann hatten sich die Taxen aufgereiht. (Foto: Christian Liss)
Vor der Gaststätte Gutmann hatten sich die Taxen aufgereiht. (Foto: Christian Liss)
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Dietmar Fund

Am 19. September 2018 veranstalteten der Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer und die beiden Taxizentralen aus Nürnberg und Erlangen ein Pressegespräch und eine Taxi-Demonstration. Sie standen unter dem Motto „Hände weg vom Taxitarif – Uber darf keine Gesetze diktieren“. Parallel zum Pressegespräch in der Traditionsgaststätte „Gutmann“ wurde die Bayernstraße in Nürnberg gesperrt, die eine der Hauptschlagadern der Stadt ist. Dort reihten sich rund 250 Taxis auf, deren Fahrer mit Protestplakaten auf ihre Anliegen hinwiesen.

Anschließend traten auf einer Bühne vor der Gaststätte die Politiker Natascha Kohnen (SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl), Markus Ganserer (verkehrspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Bayern) und Sebastian Brehm (CSU-Bundestagsabgeordneter) auf. Sie bekannten sich allesamt klar zu den Positionen des Taxi-Gewerbes.

Die Veranstaltung mit insgesamt rund 300 Teilnehmern weckte auch das Verständnis der örtlichen Presse für die Belange der Taxi-Branche. Dort stoßen üblicherweise eher neue Anbieter auf Wohlwollen, die mit dem Schlagwort Digitalisierung für sich werben. Als Erfolg ist auch zu werten, dass sich Taxen aus der Region und den Landkreisen Ansbach, Erlangen-Höchstadt, Bamberg und Nürnberger Land solidarisch zeigten. Christian Linz

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