Moia: Autonomer ID. Buzz AD in Hamburg per App buchbar - Sicherheitsfahrer an Bord

(dpa) Touren mit den Robo-Bussen können jetzt über die App der VW-Tochtergesellschaft gebucht werden. Die Busse sollen eigenständig durch Winterhude, Barmbek und Wandsbek fahren. Ein Sicherheitsfahrer sitzt aber im Bus.

Wie von selbst: Ein autonom fahrender VW ID. Buzz AD fährt mit dem Bundesminister für Verkehr, Schnieder, sowie der Verkehrsministerin von Großbritannien, Alexander, zum Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie. | Foto: Marcus Brandt/dpa
Wie von selbst: Ein autonom fahrender VW ID. Buzz AD fährt mit dem Bundesminister für Verkehr, Schnieder, sowie der Verkehrsministerin von Großbritannien, Alexander, zum Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie. | Foto: Marcus Brandt/dpa
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Der Sammeltaxi-Anbieter Moia bietet von heute an Fahrten in Hamburg mit selbstfahrenden Elektro-Kleinbussen an. Die Fahrten können ausgewählte, vorab registrierte Hamburger über die Moia-App buchen, wie die VW-Tochtergesellschaft mitteilte. In Kürze sollen die Beförderungen auch über die App Switch des Hamburger Verkehrsverbunds gebucht werden können. 

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sagte, autonomes Fahren leiste einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität für alle Menschen. «Hier in Hamburg wird es Schritt für Schritt Realität.»

Das Angebot befindet sich in einer Testphase, in der Fahrten den Angaben zufolge kostenfrei sind. Ein Sicherheitsfahrer sitzt im Fahrzeug. Moia will bis zu zehn Busse einsetzen. Die Fahrten sollen zunächst in Teilen von Winterhude, Barmbek und Wandsbek angeboten werden. 

Mehrere Projekte zum autonomen Fahren 

In Hamburg gibt es mehrere Projekte zum autonomen Fahren. Die Busanbieter Hochbahn und Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein arbeiten an ähnlichen Angeboten. Freenow will autonome Taxis einführen.
 

Die Hamburger Verkehrsbehörde hatte 2023 angekündigt, dass bis 2030 in Hamburg bis zu 10.000 autonome Fahrzeuge in der Stadt unterwegs sein sollen. Einem Bericht der «Welt» zufolge geht die Behörde aber inzwischen davon aus, dass es nur einige Hundert werden.

 

Moia hatte ursprünglich angekündigt, von Mitte 2025 an autonome Fahrten mit Passagieren anbieten zu wollen. Ein Unternehmenssprecher sagte, es habe schon Fahrten gegeben, allerdings sei das Angebot zuvor nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen.

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