Mercedes Benz GLC 200 EQ: Basismodell für unter 60.000 Euro geplant

Auf der Plattform „jesmb“ wird bereits über das Basismodell des GLC mit EQ Technology spekuliert: Es soll mit 230 kW unter 60.000 Euro brutto starten

Mercedes-Benz wird die elektrische GLC-Reihe bald um weitere Varianten erweitern. | Foto: Mercedes-Benz
Mercedes-Benz wird die elektrische GLC-Reihe bald um weitere Varianten erweitern. | Foto: Mercedes-Benz
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Die Brancheninsider von jesmb, die jeden Schritt der Marke akribisch verfolgen, rechnen für das künftige Basismodell mit einem Listenpreis von rund 59.200 Euro. Und sie rechnen gleich weiter: Durch den derzeit angebotenen Privatkundenrabatt von fünf Prozent könnte der reale Startpreis kurzfristig sogar auf etwa 56.240 Euro sinken. Wann die Bestellbücher für das neue Basismodell geöffnet werden, hat Mercedes-Benz allerdings noch nicht bekanntgegeben.

Mit der nun angekündigten Einstiegsvariante erweitert Mercedes sein Angebot unterhalb des bereits verfügbaren GLC 400 4MATIC EQ, der seit Ende Oktober ab 71.281 Euro bestellbar ist und 360 kW sowie 800 Nm Drehmoment liefert. Die kommende Grundversion – der GLC 200 EQ – soll eine Leistung von 230 kW bieten und damit immer noch deutlich über 300 PS liegen. Für ein Modell der Mercedes-Mittelklasse ist diese Leistungsmarke im Einstiegsbereich eine kleine Sensation.

Technisch basiert der Hecktriebler laut Berichten auf einem Antrieb, der an die „eATS2.0 Large“ aus dem überarbeiteten EQS angelehnt sein soll. Die interne Kennung MB.EA-M wird zwar verwendet, eigentlich beschreibt sie jedoch die Plattform des Fahrzeugs und nicht den Motor allein.

Bei Akku und Reichweite wird merklich gespart

Den Preis holt man auch über einen kleineren Akku, respektive die kleinste verfügbare Hochvoltbatterie der Baureihe mit 64 kWh Energieinhalt. Anders als bei den stärkeren Varianten setzt Mercedes hier auf LFP-Zellen, die als besonders langlebig und robust gelten. Das geringere Kapazitätsniveau verkürzt auch den Ladeprozess: Der Sprung von 10 auf 80 Prozent soll nur etwa 20 Minuten dauern.

Bis zu 460 km Reichweite nach WLTP

Die WLTP-Reichweite der Standardversion wird auf rund 460 Kilometer geschätzt. Mit der besonders effizienzorientierten „Long Range Edition“ sollen sogar bis zu 485 Kilometer möglich sein. Real dürften davon eher 300 plus/minus übrig bleiben, was für den Alltag aber in den meisten Fällen genügt.

Konkrete Messwerte zur Beschleunigung gibt es noch nicht, doch Schätzungen gehen von ungefähr 6,5 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h aus. Im Innenraum müssen Käufer trotz Basispreis kaum Abstriche hinnehmen: Serienmäßig sind drei separate Displays verbaut. Optional lassen sich sowohl der MBUX Superscreen als auch der über die gesamte Breite laufende MBUX Hyperscreen bestellen.

Weitere Varianten in Vorbereitung

2025 sollen insgesamt zwei weitere Motorvarianten folgen. Neben dem bereits verfügbaren GLC 400 4MATIC EQ stehen noch mehrere Optionen im Raum: Zwischen den 200 und den 400 würde ein heckgetriebener GLC 250 mit 260 kW passen und ein GLC 300 4MATIC EQ mit 310 kW. Für Außendienstler und Vielfahrer dürfte eine besonders reichweitenstarke Version 300+ EQ spannend sein, die mit 270 kW bis zu 735 Kilometer nach WLTP schaffen soll.

Was bedeutet das?

Mercedes-Benz wird das GLC-EQ-Programm bald erweitern. Perspektivisch ist das Modell eines der Wichtigsten überhaupt für die Marke. (Quellen: jesmb, electrive.net)

 

 

 

 

 

 

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